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07.05.2019 Presseaussendung

GESCHICHTS-VERGESSENER FPÖ-ANTRAG AM TAG DER BEFREIUNG

schwarzer Stoff mit Wassertropfen

„Das ist der nächste ungustiöse rechte Rülpser der FPÖ“ – Salzburg hat bereits ein Denkmal für zivile Bombenopfer.

Wenn die FPÖ ausgerechnet am Tag der Befreiung ein Denkmal für die zivilen Bombenopfer im Salzburger Landtag fordert und in ihrem Antrag von den „hinterlassenen Grauen“ der Alliierten spricht, sei dies nicht nur „provokant“, sondern „in höchstem Maße geschichtsvergessen“, kritisiert der Grüne Abgeordnete Simon Heilig-Hofbauer. Der Antrag sei aus mehreren Gründen eine „klare Themenverfehlung“, so der Grüne Demokratiesprecher.

Mit der Diktion des freiheitlichen Antrags würden die alliierten Befreier bewusst zu Verbrechern gemacht. „Dabei blendet die FPÖ völlig aus, warum es überhaupt dazu gekommen ist. Das ist die bekannte freiheitliche Geschichtsvergessenheit und bewusst eingesetztes Kalkül, um die eigenen rechtsextremen Reihen zu bedienen. Das ist der nächste ungustiöse rechte Rülpser der FPÖ!“, so Heilig-Hofbauer.

Kalkül sei es auch, dass die FPÖ so tut, als gäbe es nicht bereits ein Denkmal für die zivilen Opfer der Bombenangriffe im 2. Weltkrieg in Salzburg, nämlich in Itzling beim Alois-Weidenhillinger-Weg.

„Niemals vergessen“, sagt der Grün-Abgeordnete Heilig-Hofbauer abschließend,„muss für alle Opfer gelten. Diese Selbstverständlichkeit politisch zu instrumentalisieren, ist letztklassig!“

Heilig-Hofbauer wird nach dem Wechsel von Martina Berthold in die Stadt morgen, Mittwoch, wieder in den Landtag einziehen.

Simon Heilig-Hofbauer

Klubobfrau-Stellvertreter, Landtagsabgeordneter

[email protected]
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