GNADENALM: GRÜNE FÜR MOBILITÄTSKONZEPT STATT BODENVERSIEGELU
In der Diskussion rund um zusätzliche Parkplätze auf der Gnadenalm bei Untertauern stellt sich die GRÜNE Landessprecherin und Landeshauptmann-Stellvertreterin klar auf die Seite des Natur- und Bodenschutzes: „Es muss möglich sein, die schönen Salzburger Berge ohne Blechlawinen zu genießen. Dafür braucht es ein vernünftiges Mobilitätskonzept und attraktive Öffi-Angebote. Es kann nicht sein, dass die Antwort immer weitere Bodenversiegelung ist. Wir müssen dieses alte Denken endlich beenden“. Berthold sieht dabei die Gemeinde gefordert. „Das wilde Parken in der Wiese zu beklagen ohne sich um die Einhaltung der Parkverbote zu kümmern passt nicht zusammen. Schon gar nicht, wenn es sich um ein Landschaftsschutzgebiet handelt“, so Berthold. Die gesamte Fläche der Gnadenalm befindet sich im „Obertauern-Landschaftsschutzgebiet“, das 1981 den Schutzstatus erhalten hat und zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus.
Dauernde Attacken auf Umweltanwaltschaft deplatziert
Die GRÜNE Landessprecherin weist auch die Kritik an der Landesumweltanwaltschaft (LUA) strikt zurück. „Ein Landschaftsschutzgebiet wird eingerichtet, um die Landschaft zu schützen und nicht, um sie für zusätzliche Parkplätze zuzubetonieren. Die Landesumweltanwaltschaft weist hier zu Recht darauf hin, dass das Naturschutzgesetz einzuhalten ist. Und genau das ist ihre Aufgabe. Diese ständigen Attacken auf die LUA sind daher absolut deplatziert“.