GOLFPLATZ ANIF: EINWENDUNGEN VON 570 BÜRGERINNEN
GV Wolfgang Pogadl: „Wir hoffen, als Bürgerinitiative anerkannt zu werden und Parteienstellung im UVP-Verfahren zu bekommen.“
Der Widerstand der BürgerInnen gegen den geplanten Golfplatz in Anif ist enorm. Das zeigt die breite Unterstützung, die Wolfgang Pogadl, Gemeindevertreter der GRÜNEN in Anif, für seinen Einwand im UVP-Verfahren erfuhr. Mehr als 570 Menschen aus Anif und Umgebung schlossen sich seiner negativen Stellungnahme an! „Jetzt hoffen wir, dass diese 570 Unterzeichner und Unterzeichnerinnen von den Behörden als Bürgerinitiative anerkannt werden und wir damit Parteienstellung bekommen“, erklärt Pogadl, der die Unterschriften fristgerecht am 8. April eingereicht hat.
Zweck der Einwendungen ist es, einen negativen Genehmigungsbescheid für die Umweltverträglichkeit des Projektes zu bewirken und damit das Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd in Anif zu erhalten. „Durch den Golfplatz gingen hochwertige Böden, landwirtschaftliche Flächen, Erholungsraum und Wald verloren – das ist trotz Ausgleichmaßnahmen nicht tolerierbar und auch nicht ausgleichbar“, nennt der Grüne Gemeindevertreter nur einige der zahlreichen Argumente, die sich in den Einwendungen finden.
Für Pogadl und die mehr als 570 UnterzeichnerInnen ist klar: Der Landschaftkorridor zwischen Salzburg und Hallein verträgt keine zusätzliche Belastungen mehr. Schon jetzt seien durch den Gewerbepark und Wissenpark Urstein samt Autobahnanschluss, die Justizhaftanstalt Puch, die Tauernautobahn A 10, den massiven Ausbau von Rif sowie die durch die Maximarkt-Erweiterung zu erwartenden neuen Verkehrsströme die Grenzen des Erträglichen erreicht. „Wird der Golfplatz realisiert, verliert die Gemeinde Anif ein zentrales Erholungsgebiet. Es gibt nichts vergleichbares im Gemeindegebiet“, so Pogadl.