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23.04.2015 Presseaussendung

GRAS SALZBURG PRÄSENTIERT WAHLKAMPAGNE 2015

Spitzenkandidatinnen Katharina Obenholzner und Nicole Vorderobermeier präsentieren Forderungen und Projekte

Die Grünen & Alternativen StudentInnen Salzburg (GRAS) präsentierten gestern ihre Forderungen und Projekte für die ÖH-Wahl 2015 und resümierten über die Erfolge der letzten zwei Jahre. Katharina Obenholzner (Vorsitzende der ÖH Salzburg) sagt: „Wir wollen weiterhin eine lebendige und kritische Vertretung der Salzburger Studierenden bilden.“ Die GRAS Salzburg fordert, dass Lehr- und Lernmaterialien kostenlos und frei zugänglich sein müssen, wollen das Radfahren speziell für Studierende fördern und setzen sich für mehr Freiräume ohne Konsumzwang ein.

 

„Der Kauf von Büchern, Skripten und Software belastet Studierende stark. Wir wollen, dass Lehr- und Lernmaterialien kostenlos und frei zur Verfügung stehen, ob als E-Books, durch Digitalisierung von Skripten oder durch das Bereitstellen von Kursunterlagen“, so Nicole Vorderobermeier. „Das Fahrrad ist das wichtigste Verkehrsmittel der Salzburger Studierenden. Wir wollen eine Förderung für Studierende, die mit dem Rad zur Uni kommen, zusätzliche Abstellplätze und mehr sichere Radwege“, so Katharina Obenholzner, „Außerdem braucht es mehr Freiräume, wo Studierende sich gemütlich aufhalten und arbeiten können. Wir möchten einladende Aufenthaltsbereiche an allen Hochschulstandorten.“

 

Die GRAS hat in Salzburg seit der letzten Wahl viel erreicht. „Wir haben soziale und ökologische Projekte rund um Essen und Ernährung umgesetzt. So haben wir zwei Lebensmittelkooperativen gegründet, über die Studierende gesunde und günstige Lebensmittel aus der Region beziehen. Wir haben Foodsharing an der Uni eingeführt und die Frei:Kost auf die Beine gestellt, die einmal wöchentlich Studierende mit veganen Pay-as-you-like Gerichten versorgt“, so Nicole Vorderobermeier.

 

„Als kritische Akteurin in Salzburg haben wir als ÖH die ‚Plattform gegen Rechts‘ gegründet, uns klar gegen die Kriminalisierung von Armut und Notreisenden positioniert und Lesekreise und kritische Veranstaltungsreihen organisiert“, so Katharina Obenholzner. „Für die GRAS ist Service eine Selbstverständlichkeit: „Der ÖH-Plagiatscheck und die Kooperation zwischen Uni und Landtag sind völlig neue Angebote“, sagt Vorderobermeier.

 

Die GRAS kandidiert erstmals an drei Salzburger Hochschulen: der Universität Salzburg, der Universität Mozarteum und der Fachhochschule Salzburg. „Wir wollen auch in den kommenden zwei Jahren für eine starke, lebendige und kritische ÖH eintreten,“ so die beiden GRAS Spitzenkandidatinnen.