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28.09.2020 Presseaussendung

GRÜNE ERREICHEN ANHEBUNG DER MINDESTPENSION

schwarze Geldtasche mit Euro-Scheinen.

Landessprecher LH-Stv. Heinrich Schellhorn freut sich über kräftiges Plus bei niedrigen Pensionen: „Großer grüner Erfolg und wichtiger Schritt gegen Altersarmut“

Armutsgefährdete Pensionistinnen und Pensionisten bekommen ab 1.1.2021 mehr Pension. Die Bundes-Grünen haben sich für eine zusätzliche Erhöhung der Ausgleichszulage- auch „Mindestpension“ genannt – stark gemacht. Diese wird um 3,5 Prozent erhöht. Damit wird eine Mindestpension von 1.000 Euro erreicht. „Das ist ein großer grüner Erfolg und ein wichtiger Schritt um finanzielle Notlagen bei älteren Menschen zu verhindern. Armutsbekämpfung ist für uns GRÜNE ein zentrales Anliegen“, freut sich Heinrich Schellhorn, der für das Sozialressort zuständig ist.

PENSIONSERHÖHUNG STATT ALTERSARMUT​

Mit Ende 2019 bezogen in Salzburg 10.374 Pensionistinnen und Pensionisten eine Ausgleichszulage. Diese Personen werden mit 2021 nun eine 3,5%ige Erhöhung ihrer Pension erhalten. Aktuell beträgt die Ausgleichszulage für Alleinstehende rund 966 Euro und für Paare 1.524 Euro. „Vor allem für Ausgleichzulagen-BezieherInnen ist diese Erhöhung ein wichtiges Signal dafür, dass sie gerade in wirtschaftlich stark herausfordernden Zeiten wie diesen die armutsgefährdeten Menschen unterstützt werden“, zeigt sich Landessprecher und Sozialreferent Heinrich Schellhorn erfreut über die heutige Ankündigung der Bundesregierung und betont weiter: „Diese Erhöhung ist auch ein Zeichen zur Bekämpfung von Frauen-Altersarmut. Österreichweit sind es immer noch mehr als zwei Drittel Frauen, die Pensionen unter 1.000 Euro beziehen.“

MEHR FÜR MINDESTSICHERUNGS-BEZIEHENDE

Neben den über 10.000 PensionsbezieherInnen bekommen auch Mindestsicherungs-Beziehende damit mehr Unterstützung.  Dies betrifft rund 7.200 Personen, die in Salzburg Mindestsicherung beziehen. Die Höhe der Ausgleichszulage ist nämlich auch der Ausgangswert für die Mindestsicherungsrichtsätze, die damit auch um 3,5% erhöht werden.

„Als Sozialpolitiker freue ich besonders über diese Entscheidung der Bundesregierung, die eine Entscheidung gegen Armut ist. Damit ermöglichen wir finanzielle Unterstützung, die bei den Leuten direkt ankommt.“

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