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16.02.2025 Presseaussendung

Wir fordern: „Sauber heizen für wirklich alle“

Großaufnahme eines Heizungsregulierers
"Klimaschutz lebt vom sozialen Ausgleich"
Martina Berthold

Während die Steiermark vormacht, wie die Energiewende gerechter ablaufen kann, herrscht in Salzburg Stillstand. Die GRÜNEN bringen deshalb in der kommenden Landtagssitzung einen Antrag ein, um eine Vorfinanzierung für die Bundesförderung „Sauber Heizen für alle“ zu ermöglichen. „Die Energiewende macht uns unabhängig von Diktatoren, senkt die Energiekosten und schützt unser Klima. Doch damit sie sozial gerecht ist, muss sie für alle Menschen leistbar sein!“, so die GRÜNE Klubobfrau Martina Berthold.

Bundesförderung wirkt

Ein zentraler Baustein bei der Energiewende ist der Austausch von fossilen Heizungen. Genau hier setzt die Aktion „Sauber Heizen für alle“ an – eine bundesweite Förderung, die Haushalten den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme ermöglicht. Allein in Salzburg wurden im letzten Jahr dank dieser Förderung 2.335 fossile Heizungen ausgetauscht – ein großer Erfolg. „Das zeigt, dass die Menschen bereit für den Heizungstausch sind – aber er muss für alle machbar sein“, so Berthold

Sozial gerechte Energiewende

Für Haushalte mit wenig Einkommen bleibt die Vorfinanzierung der Kosten jedoch ein unüberwindbares Hindernis. Obwohl die gesamte Fördersumme später rückerstattet wird, scheitern viele Familien daran, dass sie die hohen Investitionskosten zunächst selbst tragen müssen. Deswegen ist in der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern eine Überbrückungsfinanzierung vorgesehen. Konkret können die Länder die Mittel für Vorfinanzierungen, die vom Bund bereitgestellt werden, frühzeitig heranziehen. „Wenn Menschen ihr Zuhause klimafreundlich heizen wollen, darf es nicht an finanziellen Hürden scheitern. Die Landesregierung könnte längst eine Überbrückungsfinanzierung bereitstellen, doch sie tut es nicht“, kritisiert Berthold.

Salzburg hinkt hinterher

Andere Bundesländer haben längst erkannt, dass es soziale Gerechtigkeit in der Energiewende braucht. Die Steiermark hat die Vorfinanzierung bereits umgesetzt, auch Kärnten ist gerade dabei – Schwarz-Blau in Salzburg bleibt aber untätig. Die GRÜNEN fordern deshalb eine Vorfinanzierungsmöglichkeit der Aktion „Sauber Heizen für alle“. „Wir wollen sicherstellen, dass wirklich alle Menschen in Salzburg ihre Heizungen tauschen können – nicht nur jene mit großem finanziellen Spielraum“, so Berthold und betont abschließend: „Das ist eine Win-Win-Win-Situation: Wir senken die Energiekosten für die Menschen, kurbeln die Wirtschaft an und schützen unser Klima. Es gibt also keinen Grund mehr, länger zu warten!

Den entsprechenden Antrag finden Sie im Anhang sowie unter folgendem Link:
https://www.salzburg.gv.at/00201lpi/17Gesetzgebungsperiode/3Session/233.pdf

Für Rückfragen:
Moritz Engel
Pressesprecher
+43-680-1551562

Martina Berthold

Klubobfrau der GRÜNEN im Landtag, GRÜNE Landessprecherin Salzburg

[email protected]
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