GRÜNE FÜR RECHTSANSPRUCH UND BUNDESWEITE QUALITÄTSSTANDARDS
„Es ist schon viel gelungen, aber es bleibt noch viel zu tun!“
„Im Kindergarten werden die Grundlagen für die Zukunftschancen unserer Kleinsten gelegt. Für uns GRÜNE kommt der Elementarpädagogik deshalb eine ganz besondere Bedeutung zu“, so der GRÜNE Bildungs- und Familiensprecher LAbg. Heilig-Hofbauer. Sein Fazit anlässlich des heutigen „Tags der Elementarbildung“: „Es ist schon viel gelungen, aber es bleibt noch viel zu tun“. Er fordert daher weitere Reformen für Salzburgs Kinderbetreuungseinrichtungen: „Es braucht bundesweite Qualitätsstandards, einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz, kleinere Gruppengrößen und bessere Öffnungszeiten.“
Investitionen in Kinderbildung kommen vielfach zurück!
Die Wissenschaft zeigt, dass die ersten Lebensjahre entscheidend sind. „Man lernt im ganzen Leben nicht mehr so viel wie in den ersten Jahren. Daher kommt dieser prägenden Zeit eine besondere Bedeutung zu. Geld, das wir hier in eine qualitätsvolle Bildung und Betreuung investieren, kommt später um ein Vielfaches zurück“, so Heilig-Hofbauer.
Neue 15a-Vereinbarung Chance für bundesweite Standards
Klar ist für den GRÜNEN Bildungs- und Familiensprecher auch, dass es weitere Verbesserungen beim Fachkraft-Kind-Schlüssel, bei den Gruppengrößen und den Vorbereitungszeiten geben muss. „Dieses Jahr wird eine neue 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zum Ausbau der Kinderbetreuung verhandelt. Ziel ist es hier auch bundesweite Mindeststandards hinsichtlich der Betreuungsqualität zu verankern“. Das sei eine Chance, die Bildung und Betreuung für die Kleinsten weiter zu verbessern. „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Kinderbetreuungseinrichtungen sind. Wir wollen sie deshalb noch stärker in den Mittelpunkt rücken“, so der GRÜN-Abgeordnete abschließend.