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15.12.2020 Presseaussendung

GRÜNE GEGEN KNALLORGIEN ZUM JAHRESWECHSEL

ein Feuerwerk vor einem dunklen Nachthimmel

"Sinnvoll wäre es auch in Salzburg den Verkauf von Feuerwerkskörpern zu verbieten, um neben den Spitälern auch die Tiere und die Umwelt zu entlasten."

„Die Silvesternacht ist seit Jahrzehnten die Nacht mit den schlechtesten Luftschadstoffwerten und eine große Belastung für Umwelt, Mensch und Tier. Immer wieder kommt es beim Gebrauch von Feuerwerkskörpern zu schweren Verletzungen. Gerade in diesem Jahr braucht das niemand. Die Spitäler sind ohnehin schon überbelastet.“ Geht es nach LAbg. Josef Scheinast soll es ab jetzt ein Verkaufsverbot von pyrotechnischen Produkten geben, um gefährliche Feuerwerke im privaten Bereich einzudämmen.

Verkauf unterbinden, um Einhaltung zu gewährleisten

„Derzeit ist das Abfeuern von Feuerwerkskörpern grundsätzlich verboten, außer die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister erlauben es ausnahmsweise in der Silvesternacht. Tun sie das aber nicht, läuft das Verbot de facto aber ins Leere. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bestehende Verbote wenig eingehalten werden und auch nicht kontrollierbar sind“, so der GRÜN-Abgeordnete. „Wenn nun aber klar ist, dass das Abfeuern verboten ist, gibt es keinen vernünftigen Grund, den Kauf zu gestatten. Es wird also augenzwinkernd erlaubt, was eigentlich verboten ist.“

Keine privaten pyrotechnischen Experimente

„Viele Menschen sind gerne bereit auf Böller und Feuerwerk zu verzichten. Andere wollen zu Silvester feiern. Für sie gehört ein Feuerwerk dazu. Doch wenn es um die Aspekte Erbauung und Ästhetik geht, ist ein professionell von geschulten Leuten durchgeführtes Feuerwerk in größeren Städten durchaus denkbar“, so Scheinast. „In Privathand gehören Feuerwerke aber nicht. Orientieren wir uns doch an den Vorreitern Deutschland und Niederlande und verhindern wir laute Knallorgien und gefährliche private pyrotechnische Experimente“, so sein Appell.

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