GURGELTESTS AUCH AN SALZBURGER SCHULEN HOLEN!
PCR-Gurgeltests sind genauer und können dabei helfen, Infektionsfälle an den Schulen zu entdecken.
Der GRÜNE Bildungssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer unterstreicht den Wunsch von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs in Zukunft stärker auf PCR-Gurgeltets zu setzen: „Um den Schulbetrieb in Präsenz möglichst gut abzusichern muss bei der Teststrategie nachgeschärft werden. Gurgeltests sind dafür das Mittel der Wahl“. Durch die aktuell verwendeten Antigen-Tests werden nur rund ein Drittel der tatsächlich infektiösen Schüler*innen herausgefiltert. Die Vorteile von PCR-Gurgeltests liegen für den GRÜN-Abgeordneten daher auf der Hand: „PCR-Gurgeltests sind wesentlich genauer und auch für Kinder noch leichter anwendbar als die aktuell verwendeten „Nasenbohrertests“. Dabei werden die Proben klassenweise zusammengefasst und bis zu 30 Tests auf einmal ausgewertet. Nur im Falle eines positiven Ergebnisses werden alle Schüler*innen nochmal einzeln getestet“, erläutert Heilig-Hofbauer. Ergebnisse liegen nach rund 20 Stunden vor.
Landtag einstimmig für Gurgeltests
Heilig-Hofbauer hat bereits im September 2020 erstmals Gurgeltests für Salzburger Schulen gefordert. Im letzten Landtagsausschuss gab es schließlich einen einstimmigen Beschluss, dass die Landesregierung die Einführung eines Gurgeltestsystems in Salzburg prüfen soll. „Mittlerweile scheint es zwar realistisch, dass Covid-Schutzimpfungen noch vor dem Herbst für Kinder ab 12 Jahren freigegeben werden, aber insbesondere für jüngere Kinder wird es noch länger kein Impfangebot geben. Daher wird uns im Schulbereich das Thema Testen noch einige Zeit begleiten. Wichtig ist dabei auf die verlässlichsten Tests zu setzen“, so Heilig-Hofbauer. „Wenn die PCR-Gurgeltests nach Salzburg kommen, dann sollen diese prioritär an Schulen eingesetzt werden“. Klar ist, dass der logistische Aufwand für die Auswertung der Gurgeltests in einem Labor deutlich höher ist und dass sich das in einer Großstadt leichter organisieren lässt als in ländlichen Regionen. Aber: „Distance-Learning sollte zur absoluten Notmaßnahme werden. Die dadurch produzierten Folgekosten sind wesentlich höher zu bewerten als die für den Aufbau einer neuen Testinfrastruktur. Die Salzburger GRÜNEN unterstützen daher Gesundheitsminister Mückstein dabei dieses Vorhaben voranzutreiben!“.