GRÜNE Kritik an satten Zulagen für Lehrerpersonalvertretung
Bis zu 9.000€ Brutto:
Im vergangenen Herbst schnürte die Bundesregierung das Gehaltspaket nochmal auf und drückte nach langen Verhandlungen mit der ÖVP-nahen Beamtengewerkschaft GÖD die Abschlüsse deutlich nach unten. Wie jetzt bekannt wurde, sind allerdings die Zulagen der Personalvertreter:innen gleichzeitig saftig erhöht worden. „Während bei den öffentlichen Bediensteten gespart wird, haben es sich einige wenige Personalvertreter:innen gerichtet und sich über neue Zulagen eine saftige Gehaltserhöhung gegönnt“, ärgert sich der GRÜNE Bildungssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. Wie offenbar Berechnungen des Landes Salzburg zeigen, erhielten Lehrerpersonalvertreter:innen zuvor maximal 800 Euro Zulage monatlich, nun steigen diese auf bis zu 3.000 Euro. „Einzelne dienstfrei gestellte Lehrerpersonalvertreter:innen kommen nun auf einen Bezug von 9.000 Euro brutto pro Monat, während tausende unterrichtende Lehrer:innen Reallohnverluste hinnehmen müssen. Wir werden dieser unfairen Trickserei nun mit einer Landtagsanfrage auf den Grund gehen“, so Heilig-Hofbauer
Mit dieser wollen die GRÜNEN Klarheit schaffen und wissen, wie viele freigestellte Personalvertreter:innen es bei den Salzburger Landeslehrer:innen gibt, wie hoch die Zulagen bisher waren und künftig sein werden, welche Gesamtkosten entstehen und welche Nachzahlungen durch eine rückwirkende Ersatzzulage ab Jänner 2023 drohen.
Hier die Anfrage zu Download
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2026-01-22_AF_LandeslehrerInnen Zulagen-1