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21.06.2021 Presseaussendung

„AU­FAT­MEN. NACH­DEN­KEN. DURCH­STAR­TEN“

Sprinter beim Start

Landessprecher Schellhorn fordert nach der Pandemie kein weiter wie zuvor: „Menschliches Maß statt Gigantomanie“

Nach einer längeren pandemiebedingten Pause findet heute die erste Landesversammlung der Salzburger GRÜNEN im Hotel Heffterhof als Präsenzveranstaltung mit strengen Covid-Präventionsmaßnahmen statt. Zusätzlich gibt es für die GRÜNEN Mitglieder auch die Möglichkeit sich per Videokonferenz zuzuschalten. Insgesamt nehmen heute rund 100 Mitglieder an der Landesversammlung teil.

In seiner Eröffnungsrede strich der GRÜNE Landessprecher hervor, dass wir nach der Pandemie „nicht so weiter machen können wie zuvor“. Ganz viele Menschen spüren, dass es jetzt Zeit für Veränderungen ist. „Wir können uns ein Wirtschaften gegen die Natur nicht weiter leisten. Wir brauchen ein menschliches Maß statt Gigantomanie“, so Schellhorn. In der Politik sei das aber vielfach aber noch nicht angekommen. So wollen etwa zwei Konzerne 18.000m2 zusätzliche Verkaufsfläche. „Das würde eine Kaufkraftverschiebung von über 100 Millionen Euro bedeuten, weg von den kleinen Händlern, den Ortskernen und der Altstadt in den Zentralraum“, so Schellhorn zu den Ausbauplänen von Europark und der der Wiener Städtischen beim ehemaligen Baumax-Areal in Wals-Siezenheim. „Wir GRÜNE sind die Schutzpatrone der kleinen Betriebe“.

Leerstandsabgabe: Gemeinwohl vor Einzelinteressen 

Schellhorn betonte in seiner Rede den Wert des Zusammenhaltens: „Wir stehen für Solidarität und stellen das Gemeinwohl vor Einzelinteressen“. Um dieses geht es auch bei der Einführung einer Leerstandsabgabe. Dabei sieht er die NEOS leider noch nicht im Boot. „Bei den NEOS haben die Zeichen der Zeit noch nicht alle erkannt. Hohe Mietzinse und Wohnkosten sind unfair und unsolidarisch. Hier müssen wir an allen Schrauben drehen, die uns zur Verfügung stehen!“.

Mönchsberggarage: Lasst diesen Unsinn!

Auch bezüglich Klimaschutz sieht Schellhorn dringenden Handlunsgbedarf: „So kann es nicht weitergehen. Wir müssen eine Politik machen, mit der wir die vereinbarten Klimaziele auch erfüllen können“, fordert der GRÜNE Landessprecher. In Richtung Erweiterung der Mönchsberggarage sagt Schellhorn „Lasst diesen Unsinn!“. Der Ausbau ist ein „vollkommen gestriges Projekt. Diese 30 Millionen kann man viel besser investieren“.

Betreuungsarbeit braucht Aufwertung

Auch im Sozialbereich braucht es eine Neubewertung der Arbeit: „Soziale Arbeit hat einen hohen Stellenwert. Aber Betreuungsarbeit ist immer noch nicht ausreichend gewürdigt“, so Schellhorn. Soziale Arbeit müsse weiter aufgewertet werden. Auch finanziell. ​

Heinrich Schellhorn
Heinrich Schellhorn

Landeshauptmann-Stellvertreter, GRÜNER Landessprecher

heinrich.schellhorn@gruene.at
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