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05.06.2026 Presseaussendung

GRÜNE: Landtag beschließt einstimmig Wassermanagement

"Gute Politik wartet nicht, bis der Brunnen trocken ist."
Martina Berthold

Ein Lungauer Bauer denkt darüber nach, seine Tiere zu verkaufen, weil er sie nicht mehr ausreichend tränken kann. Brunnen versiegen, Wälder brennen, Feuerwehren versorgen Bauernhöfe mit Tankzügen. Das sind keine abstrakten Klimaszenarien. Das ist Salzburg im Jahr 2026.

Der Salzburger Landtag hat auf Antrag der GRÜNEN einstimmig ein vorausschauendes Wassermanagement gegen Trockenheit und Wasserknappheit beschlossen. Für Grüne Klubobfrau Martina Berthold ist das ein klares Signal: „Der Landtag bekennt sich dazu, dass Salzburg ein vorausschauendes Wassermanagement braucht. Das ist angesichts der zunehmenden Trockenheit ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Landes. Bei der Überarbeitung der Trinkwasserstrategie wird auch auf die bessere Nutzung von Regen- und Brauchwasser geachtet.“

Unterstützt wurde auch die GRÜNE Forderung nach einem österreichweiten, einheitlichen Wasserentnahmeregister. Trinkwasser sowie die Versorgung von Menschen und Tieren müssen dabei oberste Priorität haben.

„Die Trinkwasserversorgung ist aktuell noch gesichert, aber wer Wasser schützen will, muss jetzt handeln: entsiegeln, renaturieren, Moore wiederherstellen. Klimaschutz, Bodenschutz und Wasserschutz gehören zusammen. Jetzt ist die Landesregierung gefordert, das auch beim Bodenschutz endlich ernst zu nehmen“, so Berthold.