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25.03.2012 Presseaussendung

GRÜNE SAGEN „NEIN“ ZUM MURKRAFTWERK

Flusskraftwerk

„Der hemmungslose Ausbau der Wasserkraft erhöht nur die Profite der Energieversorger. Mit Klimaschutz oder gar einer nachhaltigen Energiewende hat das nichts zu tun.“

Die Position der GRÜNEN zur Wasserkraft ist klar: „Ja“ zur Modernisierung der fast 500 bestehenden Kraftwerke, „Nein“ zur Verbauung der letzten unberührten Flusslandschaften.

Für die Mur bedeutet das konkret: Mit den GRÜNEN wird es dort kein Kraftwerk geben!

Die an der Mur und der Salzach noch geplanten Wasserkraftwerke werden von den Energiekonzernen gerne mit Begriffen wie „Klimaschutz“ und „saubere Energie“ behübscht. Tatsächlich sind sie ein Schritt in die energiepolitisch völlig falsche Richtung: Kraftwerke wie das an der Mur sind nur deshalb nötig, weil die SPÖ/ÖVP-Regierung praktisch keinerlei Anstrengungen unternimmt, Energie effizienter und sparsamer einzusetzen. Weil die Energiekonzerne ihr Geschäft mit steigenden Verbrauchszahlen machen und die Regierungspolitik dem nichts entgegensetzt, müssen Flusslandschaften Betonmauern weichen!

Wir GRÜNE wollen das nicht hinnehmen, wir streben eine „echte“ Energiewende an. Die Energieproduktion aus Wind und Sonne muss kräftig ausgebaut, parallel dazu Energie eingespart werden. Bei der Wasserkraft würde es reichen, die vorhandenen Potenziale besser zu nutzen: Eine Modernisierung der bestehenden Wasserkraftwerke brächte die gleiche Stromproduktion wie der Bau von zehn neuen Werken! Es gibt in Salzburg also noch unendlich viel zu tun, ehe überhaupt daran zu denken ist, den letzten unberührten Flusslandschaften im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abzugraben…​