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22.11.2021 Presseaussendung

SCHULEN & KINDERGÄRTEN BLEIBEN OFFEN

Ein hellblauer Rucksack mit Schreibsachen und Mappen gefüllt steht vor einer hellgrünen Wand. Daneben liebt ein Apfel.

"Wichtig ist nun Klarheit für Schüler*innen, Pädagog*innen und Eltern zu schaffen."

Bei der Ankündigung des Lockdowns sind offenbar Unklarheiten zur Situation der Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen entstanden. „Zahlreiche Eltern und Pädagog*innen haben mich in den letzten Stunden gefragt, was der Lockdown konkret für sie bedeutet“, berichtet der GRÜNE Bildungs- und Familiensprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. „Es ist wichtig nun Klarheit zu schaffen. Die Schulen und Kindergärten bleiben grundsätzlich offen, für alle die das in Anspruch nehmen wollen. Die Entscheidung liegt dabei allein bei den Eltern“, so der GRÜN-Abgeordnete. Was den Schulbereich betrifft gibt es nun einen aktuellen Erlass des Bildungsministeriums, der folgendes regelt: „Wenn Eltern ihre Schulkinder zu Hause betreuen wollen, dann ist das ab Montag ein Entschuldigungsgrund. Der Präsenzunterricht in den einzelnen Klassen nach Stundenplan bleibt jedoch aufrecht und es gibt kein flächendeckendes Distance Learning“, so Heilig-Hofbauer. Die Schüler*innen können je nach technischen Gegebenheiten virtuell am Unterricht teilnehmen. „Ab Montag gibt es in allen Schulgebäuden eine generelle Maskenpflicht. Auch während des Unterrichts. In den Volks- und Mittelschulen reicht ein Mund-Nasen-Schutz, in den höheren Schulstufen gilt FFP2-Maskenpflicht“, so der GRÜNE Bildungssprecher.

Besuchspflicht in Kindergärten aufgehoben 

Auch die Kinderbetreuungseinrichtungen bleiben weiterhin geöffnet. „Auch hier liegt die Entscheidung bei den Eltern“, so Heilig-Hofbauer. „Bis zum Ende der Maßnahmen ist ab 22. November die Besuchspflicht für die Kinder im letzten Kinderbetreuungsjahr aufgehoben. Und wenn Kinder aus Kinderbetreuungseinrichtungen genommen werden, dann fallen für die Dauer des Lockdowns keine Elternbeiträge an“. Ihm ist wichtig zu betonen: „Niemand ist gezwungen sein Kind aus der Betreuung zu nehmen. Wenn es allerdings möglich ist, dann kann auch das ein wichtiger Beitrag zur nötigen Kontaktreduktion sein“, so der GRÜN-Abgeordnete abschließend.