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23.11.2021 Presseaussendung

SILVESTER-KNALLEREI WIRKSAM BEENDEN

Feuerwerk vor Nachthimmel mit Vollmond

"Wir müssen den Verkauf von Feuerwerkskörpern einschränken, ein reines Verwendungsverbot ist wirkungslos."

„Die alljährliche Silvester-Knallerei ist nicht mehr zeitgemäß. Auch in der Bevölkerung gibt es einen immer stärkeren Wunsch, den unnötigen Lärm und die Umweltverschmutzung endlich zu beenden.“ Für den GRÜNEN Landtagsabgeordneten Simon Heilig-Hofbauer ist es daher höchste Zeit, neben einem Verwendungsverbot auch den Verkauf von Feuerwerkskörpern einzuschränken. Ein entsprechender Antrag soll in der morgigen Ausschusssitzung des Landtages beschlossen werden. „Es ist zwar begrüßenswert, dass mittlerweile ein Großteil der Gemeinden keine Ausnahmegenehmigungen mehr für private Feuerwerke zu Silvester erteilen. Leider bleibt das aber praktisch weitgehend wirkungslos. Zum letzten Jahreswechsel gab es beispielsweise landesweit nur rund zehn Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz. Und das trotz tausendfacher Knallerei“, ruft Heilig-Hofbauer in Erinnerung. „Das ist eine Lücke, die es zu schließen gilt. Solange der Verkauf von Feuerwerkskörpern ohne Einschränkungen erlaubt ist, werden diese auch geschossen. Die logische Konsequenz ist daher den Verkauf einzuschränken“, so Heilig-Hofbauer.

 

„Derzeit ist es so, dass Silvesterfeuerwerke nur in Ausnahmefällen abgehalten werden dürfen. Vergangenen Dezember wurden Salzburgs Bürgermeister*innen pandemiebedingt dazu aufgerufen, von der Ausnahmemöglichkeit keinen Gebrauch zu machen“, wirft Heilig-Hofbauer einen Blick zurück. „Sowohl die Landeshauptstadt als auch viele restliche Gemeinden sind diesem Aufruf gefolgt und haben ihn dezidiert begrüßt.“ Trotzdem wurden wieder tausendfach Knallkörper und Raketen geschossen. „Damit war auch wieder ein erhebliches Feinstaubaufkommen, eine hohe Verletzungsgefahr, sowie Rauch, Lärm und Abfall verbunden.“

 

„Obwohl die Verwendung verboten war, haben diverse Einzelhandelsketten Feuerwerkskörper in großem Stil beworben und auch verkauft“, so Heilig-Hofbauer. „Da ist es nicht verwunderlich, dass verkaufte Feuerwerkskörper in weiterer Folge auch verwendet werden.“ Vielen Käufer*innen dürfte auch nicht bekannt gewesen sein, dass es ein grundsätzliches Verwendungsverbot gibt. „Damit das nicht mehr passiert, braucht es zukünftig einen Verkaufsstopp. Auch die Bevölkerung wünscht sich das“, so Heilig-Hofbauer abschließend.

Simon Heilig-Hofbauer

Klubobfrau-Stellvertreter, Landtagsabgeordneter

[email protected]
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