SOMMERAKADEMIE: LERNEN FÜR EINE ZUKUNFTSFÄHIGE GESELLSCHAFT
Grüne „Denkwerkstatt“ tagt von 22.-24. August 2014 auf Schloss Goldegg
So wie es ist, wird es nicht weitergehen. Die europäischen Gesellschaften befinden sich in einem Übergang, der in seiner Bedeutung nur mit der Industriellen Revolution vergleichbar ist. Das Zivilisationsmodell einer expansiven Moderne stößt an seine Grenzen. Doch Wissen führt nicht automatisch zu einem anderen Handeln. Was sind Lernbarrieren, was ermöglicht und was erleichtert den Übergang zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft?
Diesen Themen wird die GRÜNE Sommerakademie, die heuer unter dem Motto „Lernen für eine zukunftsfähige Gesellschaft“ steht, vom 22. bis 24. August 2014 auf Schloss Goldegg auf den Grund gehen. Zahlreiche ExpertInnen aus Wirtschaft, Politik und Medien werden an der GRÜNEN „Denkwertstatt“ teilnehmen, darunter der konsequente Wachstumskritiker Elmar Altvater, die Sozialwissenschafterin Birgit Mahnkopf (Senior Fellow am DFG-Forschungskolleg „Postwachstumsgesellschaften“ der Universität Jena), die Gemeinwohlökonomie-Pionierin Lisa Muhr, der Sozialpsychologe Harald Welzer sowie der Philosoph und Wirtschaftstheoretiker Peter Heintel (Mitbegründer des „Vereins zur Verzögerung der Zeit“). Nähere Infos dazu im angehängten Programm.
Eröffnet wird die Sommerakademie am Freitag, den 22. August, um 16 Uhr vom GRÜNEN Klubobmann LAbg. Cyriak Schwaighofer, der zugleich als Obmann des Kulturvereins Schloss Goldegg tätig ist: „Ich freue mich, dass die Grüne Bildungswerkstatt mit ihren Zukunftsthemen wieder Salzburg als Austragungsort gewählt hat. Bereits zum vierten Mal in Folge wird damit Schloss Goldegg zu einem Ort der Diskussion über eine zukunftsfähige Gesellschaft. Diesmal zur Frage, wie unser Wissen über die Grenzen des Wachstums auch in konkretes Handeln umgesetzt werden kann und muss“, sagt Cyriak Schwaighofer.
Die GRÜNE Sommerakademie wird auch heuer als „Green Meeting“ stattfinden. Dazu Schwaighofer: „Green Meetings zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders ökologisch sind. Wir achten speziell auf erhöhte Energieeffizienz, Abfallvermeidung und umweltschonende An- und Abreise der Gäste mit Bus und Bahn aus. Auch regionale Wertschöpfung und soziale Verantwortung spielen dabei eine wichtige Rolle.“