Kostenlose Menstruationsprodukte jetzt!
Eine Befragung der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg zeigte auf, dass mehr als ein Viertel aller befragten jungen Frauen schon einmal frühzeitig den Unterricht verlassen musste, weil sie keine Menstruationsartikel hatten. Die Kosten für die monatlichen Produkte belasten nicht nur junge, sondern auch armutsbetroffene Frauen stark. Die Periodenarmut hat viele Gesichter. Heute wurde im Landtag der Antrag der GRÜNEN für kostenlose Menstruationsprodukte in Schulen, Jugendzentren, Beratungsstellen und Verwaltungsgebäuden intensiv diskutiert. Zur Sprache kamen auch die sehr positiven Erfahrungen in der Stadt, die kostenfrei Hygieneprodukte an 19 Periodenservicestellen zur Verfügung stellt. Schwarz-Blau lehnt den konkreten Antrag aber ab, sondern will nur prüfen.
Für die GRÜNE Klubobfrau Martina Berthold ist das absolut unverständlich: „Selbst kurz vor dem Internationalen Frauentag, schafft es Schwarz-Blau nicht konkrete Maßnahmen umzusetzen. Gute Beispiele gäbe es genügend. Wir müssen jetzt ins Tun kommen und die Periodenarmut aktiv bekämpfen!“
Taten statt Worte
Berthold nennt auch konkrete Vorschläge: „Hygieneartikel sollen in allen landeseigenen Gebäuden genau wie WC-Papier zur Verfügung gestellt werden. Da muss nichts geprüft werden, das kann einfach umgesetzt werden. Aber statt hier klare Schritte zu setzen, versteckt sich Schwarz-Blau lieber hinter Prüfungen und Berichten, die dann gerne wieder im Sande verlaufen. Junge und armutsbetroffene Frauen werden weiterhin mit den monatlichen finanziellen Belastungen kämpfen müssen. Das ist für uns GRÜNE nicht tragbar.“
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Moritz Engel
Pressesprecher
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