GRÜNE UNTERSTÜTZEN KONKRETE ÖFFNUNGSSCHRITTE IM SPORT
"Sport ist viel mehr als nur ein Freizeitvergnügen, sondern auch in Krisenzeiten ein wichtiges ‚Gegenrezept‘."
„Wenn ein Freitesten für Gastronomie und Kultur ermöglicht wird, muss das auch für den Sport gelten.“ Für die LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag, ist es höchste Zeit für einen verantwortungsvollen Re-Start. Österreichs Breitensport steht mit seinen 15.000 Vereinen corona-bedingt immer noch still. Am Freitag beraten Gesundheitsminister Anschober und Sportminister Kogler mit Vertretern des organisierten Sports über weitere Schritte. „Ich wünsche mir, dass Ende der Woche – sollten die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen – konkrete Öffnungsmaßnahmen beschlossen werden“, so die GRÜN-Abgeordnete.
Sport auch in Krisenzeiten ein wichtiges ‚Gegenkonzept‘
„Sport ist viel mehr als nur ein Freizeitvergnügen. Er ist essenziell für die psychische wie physische Gesundheit – gerade in Krisenzeiten. Vor allem Kinder und Jugendliche bewegen sich viel zu wenig“, warnt Humer-Vogl. Mit ihrer Erfahrung als langjährige Turntrainerin weist sie auf zusätzliche Problemfelder hin: „Es gehen nicht nur ganze Jahrgänge an jungen Aktiven verloren, sondern auch die etwas Älteren, die als Trainer und Betreuer ebenso unverzichtbar sind.“ Ein weiteres Problem sieht sie darin, dass Jugendliche in der Pubertät ohnehin schwer in die Vereine zu bringen seien. „Deshalb ist es wichtig, dass der Nachwuchs- und Breitensport wieder in die Gänge kommt. Denkbar wäre Training im Freien mit genügend Abstand und unter Einhaltung der Präventionskonzepte“, so die Abgeordnete. Außerdem hätte man mit den Tests jetzt ein gutes Instrument in Händen: „Alle Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig getestet. Ich bin sicher, dass auch ein Weg gefunden werden kann, diese Tests mit dem Vereinssport zu verknüpfen.“
GRÜNE Bewegungsanreize während der Pandemie
Die Abgeordnete setzt sich schon seit Monaten dafür ein, dass der Sport während der Pandemie nicht vergessen wird: „Mit der Initiative ‚Jugend zum Sport 2.0‘ haben wir als Bewegungsanreiz einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen. Schulen, Vereine, aber Einzelpersonen sind eingeladen, ein Video zu drehen und kreative Ideen zu präsentieren, wie man auch zu Hause oder im Freien – trotz der Einschränkungen Sport machen kann.“