RECHTSANSPRUCH BETREUUNGSPLATZ: UNTERSTÜTZEN ÖVP-VORSTOSS
Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung braucht Unterstützung vom Bund
In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Profil“ fordert der ÖVP-Nationalratsabgeordnete und Generalsekretär der österreichischen Wirtschaftskammer, Karlheinz Kopf, den Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz. „Es freut mich, dass die ÖVP nun eine langjährige GRÜNE-Forderung aufgreift“, so der GRÜNE Familiensprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer in einer ersten Reaktion. Er appelliert: „Verlieren wir keine Zeit und machen wir Tempo bei dieser für die Familien so wichtigen Maßnahme!“ Der Rechtsanspruch sei insbesondere für Frauen wichtig: „Die Teilzeitquote von Frauen liegt in Österreich bei knapp 50 Prozent und damit so hoch wie in kaum einem anderen europäischen Land“, so Heilig-Hofbauer. Mit den bekannten Folgen: niedrigere Bruttolebenseinkommen, Pensionen und die erhöhte Gefahr von Altersarmut. „Ein garantierter Kinderbetreuungsplatz ist daher eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Frauen das Ausmaß ihrer Erwerbstätigkeit frei entscheiden können und nicht in aus der Teilzeitfalle in die Altersarmut rutschen.“
Rechtsanspruch braucht Unterstützung vom Bund
Da die Umsetzung des Rechtsanspruches mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, braucht es auch die dafür notwendigen Mittel. „Eine qualitätsvolle und flächendeckende Kinderbetreuung muss uns das wert sein. Länder und Gemeinden können diese Kosten aber sicher nicht allein stemmen, das wird nur mit einer entsprechenden Beteiligung des Bundes möglich sein“, so Heilig-Hofbauer abschließend.