GRÜNE unterstützen Salzburger Proteste gegen Unikürzungen
Heute sind in Salzburg Tausende Studierende, Lehrende und Beschäftigte der Universitäten gegen die geplanten Kürzungen im Hochschulbereich auf die Straße gegangen. Die Bundesregierung hatte angekündigt, rund eine Milliarde Euro im nächsten Uni-Budget einzusparen. Österreichweit warnen Universitäten, ÖH und Beschäftigte vor den Auswirkungen der Kürzungen. „Überfüllte Hörsäle, prekäre Arbeitsbedingungen und steigender Druck auf Studierende sind schon jetzt Realität. Statt die Universitäten ausreichend zu finanzieren, verschärft die Bundesregierung die Krise weiter. Das ist ein Frontalangriff auf faire Bildungschancen“, so Raphaela Vitzthum, Sprecherin der Grünen und Alternativen Studierenden (GRAS).
Rückendeckung bekommen die Protestierenden auch aus der Landespolitik. Für die GRÜNE Landessprecherin und Wissenschaftssprecherin, Martina Berthold, ist klar, dass die Kürzungspläne nicht nur Studierende, sondern das ganze Land treffen: „Unsere Universitäten bilden die Menschen aus, die wir in Zukunft dringend brauchen: Lehrer:innen, Ärzt:innen, Forscher:innen und Fachkräfte für die Herausforderungen unserer Zeit. Wer hier kürzt, schwächt Bildungschancen, Innovation und unseren Wohlstand von morgen.“
„Während für Betonprojekte wie den Lobau-Tunnel Milliarden locker gemacht werden, soll bei Bildung, Wissenschaft und Forschung der Sparstift angesetzt werden. Das ist kurzsichtig und verantwortungslos“, sind sich Vitzthum und Berthold einig.