GRÜNE: WIE TIEF STECKT SVAZEK IM IBIZA-SUMPF?
Labg. Heilig-Hofbauer fordert „volle Aufklärung von ehemaliger FPÖ-Generalsekretärin“
Das gestern von zwei großen deutschen Medien veröffentlichte Strache-Video, das ein klandestines Treffen des heutigen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache und des jetzigen FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus in einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Villa auf Ibiza zeigt, legt ein System der illegalen Parteienfinanzierung nahe.
„Sollte sich – wie von Strache im Video behauptet – bewahrheiten, dass die FPÖ verbotene Parteispenden über einen Verein am Rechnungshof vorbei Richtung Partei geschleust hat, wirft das eine Reihe weiterer Fragen auf“, so der GRÜNE Landtagsabgeordnete Simon Heilig-Hofbauer. Insbesondere die Rolle der nunmehrigen Salzburger FPÖ-Landesobfrau und früheren FPÖ-Generalsekretärin Marlene Svazek scheint in diesem Zusammenhang dringend aufklärungsbedürftig.
„Was wusste Svazek? Wie tief steckt sie im Ibiza-Sumpf?“, fragt der GRÜNE Abgeordnete. „Als ehemalige persönliche Assistentin des FPÖ-Generalsekretärs Harald Vilimsky, die später selbst zur Co-Generalsekratärin aufstieg, müsste sie mit den inkriminierten Vorgängen bestens vertraut sein. Wir fordern hier auch volle Aufklärung von Svazek!“, so Heilig-Hofbauer. „Sollten sich die im Raum stehenden Vorwürfe bestätigen, muss auch Svazek dafür Verantwortung übernehmen“, sagt Heilig-Hofbauer.