GRÜNE WOLLEN MEHRWEG-SYSTEME IM GETRÄNKEBEREICH STÄRKEN
Wirtschaftssprecher LAbg. Josef Scheinast kündigt GRÜNE Initiativen für den Herbst an.
„Bei Verpackungen entsteht immer mehr Müll, Pfandflaschen findet man in Österreich fast gar nicht mehr“, ärgert sich der GRÜNE Wirtschaftssprecher LAbg. Josef Scheinast. Er erinnert an den kürzlich vollzogenen Umstieg den Salzburger Landeskliniken (SALK) beim Mineralwasser von wieder befüllbaren Glasflaschen auf Einweg-PET-Flaschen, der „absolut inakzeptabel und ein falsches Signal“ sei. Scheinast kündigt nun – gemeinsam mit dem Umweltressort – mehrere GRÜNE Initiativen zur Stärkung von Mehrwegsystemen im Getränkebereich für den Herbst an.
SALK: Mündliche Anfrage an LR Stöckl
Er verweist dabei auf das Regierungsprogramm, in dem festgeschrieben ist, dass die Landesregierung den Anteil von Mehrwegsystemen steigern will. „Ich werde in der ersten Landtagssitzung am 1. Oktober eine mündliche Anfrage an den zuständigen Gesundheitslandesrat Christian Stöckl richten. Ich möchte von ihm wissen, warum das Ziel, den Mehrweganteil bei Verpackungen zu steigern, bei der Ausschreibung der SALK nicht berücksichtigt wurde“ so Scheinast. Weitere Anträge und Initiativen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltressort im Herbst folgen.
Deutschland als Vorbild
„Persönlich bin ich ein eindeutiger Verfechter von Leitungswasser, wenn wir aber schon Getränke zukaufen müssen, dann wählen wir doch jedenfalls die umweltfreundlichste Variante“, fordert der GRÜNE Landtagsabgeordnete. Deutschland sei für ihn in diesem Bereich ein großes Vorbild: „In bayrischen Supermärkten können die Konsumentinnen und Konsumenten bei allen Getränken Mehrwegsysteme wählen. Warum sollte das bei uns – ein paar Kilometer nach der Grenze – nicht möglich sein?“
Mehrweg-Pfandflaschen, das zeigen zahlreiche Untersuchungen, sind in jeder Hinsicht die ökologische beste Getränkeverpackung. Das mehrfache Wiederbefüllen von Getränkeflaschen hilft Rohstoffe und Energie zu sparen. Glas-Einwegflaschen brauchen rund 50 Mal mehr Rohstoffe, Kunststoff-Einwegflaschen brauchen rund 17 Mal mehr Rohstoffe (Quelle: http://blog.bewusstkaufen.at/%C3%BCber-diesen-blog/die-initiative.html)