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16.10.2013 Presseaussendung

EXISTENZSICHERNDE MINDESTLÖHNE FÜR BESCHÄFTIGTE!

Großaufnahme von Geldscheinen

GRÜNE unterstützen Mindestlohnforderung von 1500 Euro

Die GRÜNEN unterstützen die Forderungen der Gewerkschaft für Mindestlöhne von 1500 Euro brutto und eine faire Gehaltserhöhung für Frauen auch während der Karenz: „Die Handelsunternehmen verfügen derzeit über genügend Reserven, um den überwiegend weiblichen Beschäftigten einen gerechten Anteil am Kuchen zu geben“, äußert sich Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, zum Auftakt der diesjährigen Lohnverhandlungen im Handel.

 

Der Handel ist der zentrale Hebel, den Niedriglohnsektor in Österreich deutlich einzudämmen und für faire Gehälter für Frauen. Er zählt nach wie vor zu den Branchen mit den niedrigsten Gehältern in Österreich; sie liegen etwa 20 Prozent unter dem Gesamtdurchschnitt.  Außerdem ist die Branche geprägt von nicht-existenzsichernder Teilzeitbeschäftigung und einer sehr belastenden Arbeitssituation. Gemäß dem Arbeitsklimaindex nimmt die Zufriedenheit der Beschäftigten kontinuierlich ab.

 

Der Handel ist kaum von der Krise betroffen. Es gab erneut hohe Ausschüttungen mit rund 650 Millionen Euro im Vorjahr 2012 und voraussichtlich 635 Millionen Euro 2013. „Der guten und stabilen Ertragslage im Handel stehen leider nach wie vor nicht-existenzsichernde Löhne gegenüber“, hält Brigit Schatz fest und fordert: „Auch mit der Zustimmung zur neuen Samstagregelung haben sie sich die Beschäftigten jetzt faire Löhne und einen Anteil am Erfolg verdient.“ ​