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05.12.2013 Presseaussendung

"KULTURLAND SALZBURG" POSITIVE UNTERSTÜTZUNG

"Ich sehe die Petition als positives Engagement für Kunst und Kultur in unserem Land."

Kultur-Landesrat Heinrich Schellhorn steht positiv zur Petition „Kulturland Salzburg“. „Wäre ich nicht Mitglied der Landesregierung, würde ich diese Petition auch unterzeichnen. Ich sehe sie als positives Engagement für Kunst und Kultur in unserem Land. Ich freue mich über jede Bewusstseinsbildung darüber, wie wichtig Kunst und Kultur für Salzburg und seine Menschen sind. Sie sind auch der Markenkern unseres Landes. Eine Gefährdung kommt nicht in Frage. Die möglichst vielen Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition betrachte ich als Verbündete in meinem Ringen um jeden Cent Kulturbudget innerhalb der Landesregierung.“

Zwei Vorbehalte 

Neben der Unterstützung in der Hauptsache hat Schellhorn aber auch zwei Vorbehalte. „Ich fände es besser, wenn als Adressat die gesamte Landesregierung gewählt worden wäre, und nicht nur der Kulturlandesrat. Kultur ist eine Querschnittsmaterie und das Budget sowieso. Zweitens finde ich die Petition zu einseitig monetär ausgerichtet. Es ist nicht so, dass möglichst viel Geld für das Gesundheitswesen ein Land gesünder macht, oder dass möglichst viel Geld im Bildungswesen ein Land gebildeter macht. Auch die Gleichung ist zu einfach, dass ein Land mehr oder weniger Kulturland ist, je höher oder geringer sein Kulturbudget ist. Wenn etwa – um nur ein Beispiel zu nennen – an den Schulen die Begeisterung für die Kunst geweckt wird, dann kostet das dem Kulturbudget wenig und ist doch von eminenter Bedeutung für ein Kulturland.“

Mit Engagement und Kreativität
Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn verspricht nichts, was er nicht halten kann. Er wird aber sein Bestes tun, um in Zeiten einer sehr schwierigen Budgetsituation für das Kulturbudget zu kämpfen. „Aber“, so Schellhorn, „es geht auch darum, mit Kreativität und Engagement das zu tun, was gut für das Kulturland Salzburg ist, und wenig Geld kostet.“

“ Geld vom Salzburger Tourismus soll in die Kultur fließen.
Der Salzburger Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne) will Geld aus Fremdenverkehrsabgaben und den fremdenverkehrsnahen Betrieben verstärkt für die Finanzierung von Kultursonderprojekten verwenden.“ (SN, 8.1.2013) >

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