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21.05.2026 Presseaussendung

Hochwasserschutz Hollersbach: GRÜNE fordern rasche Lösung

"Kurzsichtige Planungen dürfen nicht zum Risiko für Menschen werden."
Martina Berthold

Der Hochwasserschutz in Hollersbach verzögert sich um mehrere Monate. Grund ist wohl eine fehlende Förderzusage des Bundes, die eigentlich bereits für Ende April erwartet war. Das Landwirtschaftsministerium verweist darauf, dass nur vollständige Unterlagen bewilligt werden können und noch Abstimmungen mit benachbarten Hochwasserschutzbauten fehlen. „Wenn sich ein Hochwasserschutzprojekt um Monate verzögert, weil der Förderprozess nicht sauber auf Schiene gebracht wurde, ist das ein ernstes Versäumnis. Hier geht es um den Schutz von vielen Menschen und ihren Existenzen. Statt ständig auf den Naturschutz zu schimpfen, sollte die Landesregierung vor der eigenen Haustür kehren“, fordert die Klubobfrau der Salzburger GRÜNEN, Martina Berthold: „Landesrat Aigner trägt die Verantwortung dafür, dass diese Projekte sorgfältig geplant werden. Er sollte jetzt alles daran setzen, den Schutz der Menschen so schnell wie möglich abzusichern.

Positiv bewertet Berthold hingegen die Entwicklung beim Hochwasserschutzprojekt am Hintersee in Mittersill. Dort haben Wasserverband, Landesumweltanwaltschaft und Naturschutzbund im konstruktiven Austausch eine gute Lösung gefunden. Der naturschutzrechtliche Einspruch wurde zurückgezogen, nachdem zusätzliche Naturschutzauflagen und eine Ausgleichsfläche von drei Hektar zugesagt wurden.
Mittersill zeigt: Hochwasserschutz und Naturschutz gehen Hand in Hand, wenn es politisch gewollt ist. Wer sauber plant, ordentlich verhandelt und den Naturschutz ernst nimmt, schafft Sicherheit für Menschen und schützt gleichzeitig unsere Natur“, so Berthold.