INTERVIEW MIT EGON JANECZEK
Welche Mobilitätsangebote gibt es in Eugendorf? Wir stellen sie vor.
LEISTUNGSANGEBOT ÖFFENTLICHER VERKEHR
Sonderaktion – Auto-FREI – Tage – Freitags gratis öffentlicher Verkehr im ganzen Bundesland
bis inkl. 24. Juni
Ab 1. Juli Jugendaktion: Jugend-Jahreskarte U26
um € 4,- / Woche durch das ganze Bundesland Salzburg
€ 209,-/ Jahr (Landespreis: € 274,- minus € 65,- Gemeindeförderung)
BUSANGEBOT IN EUGENDORF:
- ¼-Stundentakt nach Salzburg ab Eugendorf Kirchenstraße
- Zusätzliche Verstärkerbusse in der Morgenspitze
- Taktverdichtung auch am Nachmittag
- ½-Stundentakt nach Henndorf – Neumarkt – Straßwalchen
- ½-Stundentakt nach Thalgau – Mondsee
- 4-mal MEX – Mitte EXpress – Eilkurs über die Autobahn nach Salzburg Mitte, Messe, Christian-Doppler-Klinik, Schulen Lehen, Hauptbahnhof
- HTL-Bus fährt direkt über Salzburg-Nord zur HTL – Andreas Hofer Straße – Bahnhof
ZUGANGEBOT IN EUGENDORF – BAHNHOF:
- Stundentakt mit der S-Bahn nach Salzburg – bis Freilassing
- Stundentakt mit der S-Bahn nach Seekirchen – Neumarkt – Straßwalchen
FÖRDERUNGEN FÜR EUGENDORFERINNEN
von der Gemeinde Eugendorf – am Gemeindeamt zu beziehen:
- € 65,– für Jugendliche unter 25 J. auf das „Klimaticket Salzburg“ oder „Österreich“
- € 20,- Förderung für die SUPER S’COOL CARD
- € 20,- Förderung für das Ferienticket (50%)
- 7 Tage Jahreskarte gratis testen
Verleih einer Jahreskarte für das gesamte Bundesland Salzburg
(an Samstagen, Sonn- und Feiertagen für 2 Personen gültig)
RAD-FÖRDERUNGEN DER GEMEINDE
bei einem Einkauf im Flachgau oder der Stadt Salzburg
- Lastenfahrrad: € 200,– Förderung (plus 800,- Bundesförderung)
- Fahrrad-Anhänger: € 100,-
- Kinderfahrrad (bis 14 J.):€ 50,– Förderung (max. € 800,– Einkaufspreis)
- Kinderlaufrad: € 30,-
- Kilometer Wettbewerb: www.salzburgrad.at
- Jährliche Rad-Service-Aktion von Gemeinde und Radwerk 2010
CAR-SHARING EUGENDORF
Was war deine Motivation dich den GRÜNEN anzuschließen und seither aktiv im gemeinsamen Geschehen mitzuwirken?
Seit einigen Jahren kenne ich Angela Lindner, die mir des Öfteren bereitwillig Auskunft über regionale Themen gegeben hat. So hat sie mir auch Werte der GRÜNEN wie Nachhaltigkeit, Energiebewusstsein und
Achtsamkeit mit der Natur mitgegeben. Diese Werte sind mir sehr wichtig.
Am 20. April 2020 hat deine Angelobung stattgefunden. Worauf möchtest du, in Bezug auf deinen neuen Aufgabenbereich im Überprüfungsausschuss, dein Hauptaugenmerk legen?
Beruflich bin ich seit vielen Jahren in einer Salzburger Bank tätig. Bereits elf Jahre lang führe ich Prüfungshandlungen als Innenrevisor durch. Diese Erfahrung möchte ich auch für unsere Gemeinde nützen. Mein Ziel ist es, durch gezielte stichprobenweise Kontrollen einen Mehrwert zu schaffen.
Wenn du die GRÜNEN mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären es?
Transparenz, Klimaschutz, Umweltschutz.
Was hast du persönlich schon für einen »grüneren Alltag« umgesetzt?
Zur Arbeitsstätte fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Kurze private Strecken gehe ich zu Fuß oder ich fahre mit dem Rad. Seit vielen Jahren verwende ich Wasch- und Reinigungsprodukte, die möglichst schonend zur Umwelt sind.
Mein Konsumverhalten versuche ich so weit wie möglich einzuschränken, indem ich brauchbare Gegenstände möglichst lange nütze.
Was war bisher die größte Herausforderung, der du während deines Wirkens bei den GRÜNEN begegnet bist?
Meine Erfahrungen bei den GRÜNEN sind ja noch relativ kurz. Persönlich herausfordernd war es für mich, als ich im Wahlkampf aktiv auf die Mitmenschen zugegangen bin, um für die GRÜNEN zu werben. Immerhin musste ich dabei meine Komfortzone verlassen. Belohnt wurde ich dabei durch positive Rückmeldungen
und sehr angenehme Gespräche.
Was ist für dich die größte Bereicherung als Teil der GRÜNEN Gemeinschaft?
Dadurch wird mein Bewusstsein für ein intakte Umwelt geschärft und ich bekomme wertvolle Anregungen, um selbst einen aktiven Beitrag für unsere Natur leisten zu können.
Wie kann deiner Meinung nach jede/r dazu beitragen, dass Eugendorf eine Gemeinde ist, in der man sich wohlfühlt?
Das beginnt meines Erachtens nach bei einer positiven Grundeinstellung gegenüber den Mitmenschen und unserer Umgebung. Wenn wir achtsam mit unserer unmittelbaren Umwelt sind, dann können wir diese auch für unsere Nachgenerationen bewahren. Gerade ein gutes Miteinander mit unseren Mitmenschen gibt auch viel Energie zurück. Ich orientiere mich an der »4-M-Regel«: Man Muss Menschen Mögen.
Interview: Martina Stabauer