Skip to main content
    Barrierefreiheit
31.08.2020 Presseaussendung

INVESTITIONSPRÄMIE ALS KLIMASCHUTZMOTOR

aufgestapelte Münzen aus denen eine Pflanze wächst

Mit der neuen Prämie wird ein klarer Paradigmenwechsel vollzogen - klimaschädliche Investitionen sind gänzlich von der Förderung ausgenommen.

„Die neue Prämie ist ein Klimaschutzmotor und verknüpft Ökonomie und Ökologie. Das zeigt, dass es möglich ist, die Wirtschaft anzukurbeln und gleichzeitig das Klima zu schützen.“ So kommentiert der Wirtschaftssprecher der GRÜNEN im Salzburger Landtag, Josef Scheinast, die neue Investitionsprämie der Bundesregierung. Sie ist Teil des Konjunkturpakets und bringt einen Zuschuss von sieben Prozent. Für Maßnahmen im Bereich Ökologisierung sowie Digitalisierung, Gesundheit und Life Science gibt es den doppelten Fördersatz, nämlich 14 Prozent. Anträge können ab 1. September gestellt werden – gefördert werden Investitionen ab 5.000 Euro bis maximal 50 Millionen Euro.

Paradigmenwechsel hin zu einer ambitionierteren Klimaschutzpolitik

„Damit geht Österreich mit gutem Beispiel voran – derart günstig waren Ökoinvestitionen für Betriebe noch nie“, zeigt sich der GRÜN-Abgeordnete erfreut. „Das Besondere an der neuen Prämie ist, dass Umwelt- und Klimaschutz mitgedacht und mit Konjunkturpolitik verzahnt werden. Der erhöhte Fördersatz für klimafreundliche Investitionen ist ein voller Erfolg – klimaschädliche Investitionen (z.B. Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen) werden hingegen gar nicht gefördert“, so Scheinast. „Man muss ganz klar festhalten, dass das ein eindeutiger Paradigmenwechsel hin zu einer ambitionierteren Klimaschutzpolitik ist, der ohne die Beteiligung der GRÜNEN im Bund so nicht möglich gewesen wäre.“

Nachhaltigem Wirtschaften mehr Geltung verschaffen

„Die Prämie verschafft nachhaltigem Wirtschaften mehr Geltung“, so der Abgeordnete. Der doppelte Fördersatz gilt für Klimaschutz- und Energiemaßnahmen, Maßnahmen zur Kreislaufwirtschaft bzw. zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs und zur Erhöhung der Artenvielfalt. Dazu zählen etwa Investitionen in biodiversitätsfördernde Renaturierung und Rückführung aufgelassener Industrie- und Gewerbeflächen in Grünflächen. „Vor allem die Förderung der Entsiegelung von versiegelten Flächen sehe ich als großen Erfolg“, betont der Abgeordnete. Und eine weitere Besonderheit der Prämie: „Bei Investitionen in bestehende Anlagen hat eine substanzielle Treibhausgasreduktion zu erfolgen.“ Damit verschaffe man nachhaltigem Wirtschaften mehr Geltung.

Beitrag teilen