Dank Petition erster Schritt für Verbesserungen gelungen
„Die Unterstützung für Eltern von Kindern mit unsichtbaren Behinderungen ist in Salzburg nach wie vor ausbaufähig. Viele Familien sind tagtäglich enorm gefordert. Dazu kommt oft die Unsicherheit, wo es welche Hilfe gibt und wer zuständig ist. Genau deshalb pochen wir GRÜNE seit Langem auf einen One-Stop-Shop“, so die GRÜNE Inklusionssprecherin Kimbie Humer-Vogl anlässlich des heutigen Landtagsbeschlusses zur Petition „Unterstützung für Familien mit Kindern mit unsichtbaren Behinderungen“.
Die Petition, die von mehr als 2.700 Menschen unterschrieben wurde, fordert unter anderem eine zentrale Informations- und Koordinationsstelle sowie mehr Unterstützung in Kindergarten und Schule. Für Humer-Vogl ist klar: „Wer ein Kind mit Autismus, ADHS, Tourette, psychischen Belastungen oder Angststörungen begleitet, hat ohnehin genug zu stemmen. Eltern brauchen eine Anlaufstelle, die Informationen bündelt und sie bei der Suche nach Unterstützung begleitet.“ Mit dem heutigen Beschluss, zu prüfen, wie ein One-Stop-Shop in Salzburg konzipiert und implementiert werden könnte, ist ein erster Schritt in diese Richtung gemacht. „Nach jahrelangem Stillstand sind Verbesserungen nun ein Stück näher gerückt. Jetzt geht es darum, dass aus Papier auch Praxis wird. Denn ein lebenswertes Salzburg heißt: Kein Kind und keine Familie fällt durch die sozialen Sicherheitsnetze“, so Humer-Vogl und bedankt sich abschließend bei den Petent:innen: „Sie haben stellvertretend für viele Familien heute sichtbar gemacht, was viel zu lange ignoriert wurde.“