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07.03.2014 Presseaussendung

KINDERBETREUUNG: AK-KRITIK TRIFFT VÖLLIG INS LEERE

„AlleinerzieherInnen und einkommensschwache Familien werden von der Umschichtung der Gelder im Familienpaket sogar profitieren!“

„Was die Arbeiterkammer momentan betreibt, kann nur als unsachliche Fundamentalkritik bezeichnet werden. Mit solchen Meldungen verbreitet die AK Salzburg nur Unsicherheit, das steht der Vertretung der ArbeitnehmerInnen nicht gut an!“, so reagiert der GRÜNE Klubobmann Cyriak Schwaighofer heute auf die Aussendung der Salzburger Arbeiterkammer zur Neustrukturierung des Familienpakets.

 

„Dass für AlleinerzieherInnen die Kinderbetreuung in Zukunft unleistbar würde, ist eine Unterstellung, die mit der Wahrheit nichts zu tun hat. Verunsicherungsaktionen wie diese kann ich nicht gutheißen“, sagt Schwaighofer und stellt klar: „Genau das Gegenteil ist nämlich der Fall! Gerade AlleinerzieherInnen und einkommensschwache Familien werden von der Umschichtung im Familienpaket profitieren und möglicherweise sogar höhere Zuschüsse als bisher erhalten.“

 

Der Vorwurf der AK, das Land würde die zur Verfügung stehenden Bundesmittel zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen nicht in Anspruch nehmen, trifft ebenfalls ins Leere: „Der AK sollte bekannt sein, dass diese Bundesmittel nur unter bestimmten, sehr eng gefassten Kriterien abgeholt werden können. Sofern wir diese Kriterien erfüllen, nimmt das Land die Mittel selbstverständlich in Anspruch!“

 

Die GRÜNEN fordern schon lange eine praxisnähere Adaptierung dieser Kriterien auf Seiten des Bundes, so Schwaighofer weiter: „Es wäre wünschenswert, die Kriterien so abzuändern, dass Salzburg die Mittel für seinen speziellen Bedarf abholen könnte!“

 

Trotz des finanziell engen Korsetts hat das Land im Vorjahr 514 neue Kindergartenplätze, davon 270 für unter Dreijährige, geschaffen. Dieser Weg wird vor allem im Sinne vieler berufstätiger Eltern fortgeführt werden. Von den knappen Budgetmitteln müssen aber auch weitere dringende Maßnahmen, wie etwa die Verbesserung der Rahmenbedingungen für PädagogInnen, finanziert werden.