KINDERGARTENPÄDAGOGINNEN: BESSERE ARBEITSBEDINGUNGEN!
Zu viele Kinder in zu großen Gruppen, ständig steigende Anforderungen und ein zu niedriges Gehalt – Salzburgs KindergartenpädagogInnen brauchen bessere Arbeitsbedingungen!
Mit viel Engagement und Einsatzfreude arbeiten die Salzburger KindergartenpädagogInnen in den Kindergärten. Mit viel Liebe und Warmherzigkeit widmen sie sich Tag für Tag den Kindern.
Doch die Anforderungen, die an sie gestellt werden, sind sehr hoch und werden ständig höher: Möglichst individuell sollen die Kinder gefördert werden, natürlich auch oder besonders jene, die beeinträchtigt sind oder nicht Deutsch sprechen. Geht es nach dem Gesetz, müsste zudem jedes Kind beobachtet, sein Förderbedarf und seine Fortschritte dokumentiert werden. Doch für derartige Tätigkeiten fehlt einer Pädagogin, die auf sich allein gestellt eine 20-köpfige Gruppe zu betreuen hat, in der Regel schlichtweg die Zeit. So schildert Maria Zeilinger, Sprecherin der Salzburger KindergartenpädagogInnen den oft aufreibenden Alltag.
Langjährig arbeitende KindergartenpädagogInnen sind immer häufiger von Überlastung und Burnout-Symptomen betroffen, was oft genug zu Arbeitsunfähigkeit oder sogar zum Ausstieg aus dem Beruf führt.
FAIRE BEZAHLUNG VON KINDERGARTEN-PÄDAGOGINNEN - ES IST ALLERHÖCHSTE ZEIT!
Das jetzige Gehalt der KindergartenpädagogInnen ist viel zu nieder, um einen überzeugenden Anreiz zu bieten, diesen Beruf zu ergreifen bzw. im Job zu bleiben. Viele Versprechungen wurden in den letzten Jahren gemacht, gehalten wurden sie nicht. Land und Gemeinden haben wie in einem Ping-Pong-Spiel den Gehalts-Ball hin- und hergespielt – ohne Ergebnis.