KLIMANEUTRALITÄT OHNE ATOMSTROM ERREICHEN!
„Wer nein zur Atomkraft sagt, muss ja zur Windkraft sagen.“
Beim EU-Klimagipfel einigten sich die Mitgliedsstaaten letzte Nacht darauf, Europa bis ins Jahr 2050 klimaneutral zu machen. Auch Atomstrom wird als ein Weg dorthin explizit genannt. „Österreich hat sich 1978 gegen die Nutzung der Atomkraft ausgesprochen, das ist angesichts des Gefahrenpotenzials der Kernenergie gut und richtig. Wir müssen die Klimaneutralität ohne Atomstrom erreichen!“, so der GRÜNE Energiesprecher LABg. Josef Scheinast. „Wer sich gegen Atomstrom ausspricht, muss gleichzeitig aber auch ja zur Windkraft sagen. Alles andere ist unglaubwürdig. Salzburg importiert vor allem im Winter viel Strom – darunter auch Atomstrom“, erinnert Scheinast. So ist es nicht verwunderlich, wenn tschechische Politiker die österreichische Ablehnung der Atomkraft als unglaubwürdig bezeichnen. Etwa 30 Prozent des importierten Stroms sind Atomstrom.
Was in Salzburg geschehen muss, um energieautonom zu werden
Um Salzburg bis ins Jahr 2050 energieautonom und klimaneutral zu machen, muss an vielen Schrauben gedreht werden „Wir müssen die Wasserkraft optimieren, Photovoltaik auf allen Dächern installieren, die Gebäudesanierung vorantreiben und vor allem endlich unser gesamtes Potenzial an Windenergie nützen“, so der GRÜNE Abgeordnete. „Nur so können wir glaubwürdig auf internationaler Ebene als Anti-Atomstaat auftreten, nur so kommen wir in eine CO2- neutrale und atomfreie Energiezukunft“, so Josef Scheinast abschließend.