WICHTIGE ÖFFNUNGSSCHRITTE PRAGMATISCH UND PRAKTIKABEL
Andrea Mayer präsentiert gutes Paket –Jubiläums-Festspiele mit 90 Veranstaltung wichtiges Signal für Kulturland Österreich.
Heute haben Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer und Gesundheitsminister Rudi Anschober die nächsten Lockerungsschritte für den Kulturbereich vorgestellt. „Die vorgestellten Lockerungsschritte sind pragmatisch und praktikabel“, freut sich Salzburgs GRÜNER Kulturreferent LH-Stv. Heinrich Schellhorn. „Es ist sinnvoll jetzt auf mehr Eigenverantwortung zu setzen. Die Regelung ein Meter Abstand oder ein Sitzplatz frei ermöglicht Kulturveranstaltungen bereits ab 29. Mai“, so Schellhorn. „Analog zur Gastronomie dürfen dann auch vier Personen ohne Abstand nebeneinandersitzen, wenn diese gemeinsam eine Veranstaltung besuchen – ob sie in einem gemeinsamen Haushalt leben oder nicht. Und auch auf der Bühne, genauso wie bei Proben gilt kein Mindestabstand“.
Konkret geplant ist, dass ab 29. Mai Kulturveranstaltungen mit 100 Personen erlaubt sind – wenn es sich um Sitzplätze handelt. Ab 1. Juli sind 250 Personen, ab 1. August bis zu 500 bzw. 1.000 Personen möglich, wenn eine Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörden vorliegt. Open-Air-Veranstaltungen können ab Juli bereits für 500 Personen geplant werden, ab 1. August für 750, mit Sondergenehmigung sogar für 1.250. Sämtliche Beschränkungen beziehen sich auf das Publikum – Darstellerinnen und Darsteller, Ordnungs- und Technikpersonal fallen nicht darunter. Wird im Publikum der Abstand von einem Meter im Publikum unterschritten, dann ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.
Jubiläums-Festspiele finden mit 90 Veranstaltungen statt
Wie heute ebenfalls bekannt gegeben wurde, werden die Salzburger Festspiele zum 100-Jahrjubiläum stattfinden – von 1. bis 31. August mit insgesamt über 90 Veranstaltungen. „Das Kultur-Comeback auf der großen Bühne beginnt in Salzburg“, freut sich Kulturreferent Heinrich Schellhorn. „Das ist ein wichtiges Zeichen für die Wiederbelebung des Kulturlandes Österreich und ein wesentlicher Impuls für unser Bundesland“, so Schellhorn abschließend.