LANDTAG: HÖHERE UNTERSTÜTZUNG FÜR ARMUTSGEFÄRHDETE KINDER!
„Die Erhöhung der Kinderrichtsätze ist ein wichtiger Teil im Gesamtpaket gegen die Teuerungen.“
„Einkommensschwache Bevölkerungsschichten sind von den aktuellen Teuerungen unverhältnismäßig hart betroffen. Der Fokus unserer Politik muss darauf liegen, armutsgefährdete Familien so zu unterstützen, dass sie gut durch diese Krisenzeit kommen. Die heute im Landtag beschlossene Erhöhung des Kinderrichtsatzes ist ein wichtiger Teil im Gesamtpaket zur Abfederung der Teuerung.“ So kommentiert LAbg. Kimbie Humer-Vogl, die Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag, die Änderung des Sozialunterstützungsgesetzes, mit welchem der Kinderrichtsatz von 21 auf 25 Prozent angehoben wird.
Die Erhöhung des Kinderrichtsatzes tritt ab 1. Juli in Kraft, konkret beläuft sich die Sozialunterstützung des Landes für armutsgefährdete Kinder damit künftig auf 244 Euro statt 205 Euro pro Kind und Monat. Das Plus von 39 Euro pro Kind und Monat ergibt jährlich 468 Euro mehr an Unterstützung. „Von dieser Unterstützung werden rund 1.600 Salzburger Kinder profitieren“, erläutert Humer-Vogl.
Weitere Bausteine des Anti-Teuerungspakets sind die Erhöhung der Unterstützung bei den Wohnkosten um 55 Euro pro Monat und Haushalt sowie Erhöhung des Heizkostenzuschusses von 180 auf 200 Euro. Ebenfalls im Maßnahmenpaket des Landes enthalten ist ein mit 1,5 Millionen dotierter Notfallfonds, der rasch und unbürokratisch Unterstützung in besonderen Notlagen leisten soll.
Drohender Klimakollaps, teure Energie, stotternde Produktions- und Warenflüsse, Lieferkettenprobleme: Wer die Ursachen für die Krisen unserer Zeit analysiere, lande schnell bei den Ursachen Profitgier und Ressourcenverschwendung. Für die GRÜNEN-Klubchefin ist deshalb auch klar: „Jene, die schon allein aufgrund ihrer niedrigen Einkommen am wenigsten zur Verursachung der Krisen beigetragen haben, können für ihre Bewältigung auch am wenigsten in die Pflicht genommen werden. Mehr noch: Die einkommensschwachen Haushalte brauchen besonders viel Unterstützung vor den Folgen der Krisen.“