SCHWARZ-BLAU GEGEN BIOLOGISCHE & REGIONALE LEBENSMITTEL
Im Zuge der heutigen Debatte eines Antrags zur regionalen Beschaffung in den Kasernen haben die GRÜNEN erneut einen Vorstoß für mehr regionale und biologische Lebensmittel in Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Krankenanstalten und Landeskantinen unternommen. „Für Schwarz-Blau ist der Salzburger Landtag ein Postamt für Briefe nach Wien. Im eigenen Zuständigkeitsbereich will man keine Verbesserungen. So haben die Regierungsparteien heute gegen die verpflichtende Beschaffung von biologischen und regionalen Lebensmitteln durch das Land Salzburg gestimmt“, ärgert sich der GRÜNE Wirtschaftssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. „In Sonntagsreden wird immer gerne über die Stärkung der lokalen Wirtschaft gesprochen. Dort wo man es selbst in der Hand hätte, sollen dann aber unverbindliche Empfehlungen ausreichen“, so Heilig-Hofbauer.
Salzburg nicht mehr Bio-Bundesland Nummer 1
Konkret hat der GRÜN-Abgeordnete eine schrittweise Steigerung der öffentlichen Beschaffung auf 100 Prozent regionale und 55 Prozent biologische Lebensmittel bis 2030 vorgeschlagen. Der Antrag wurde von den Regierungsparteien niedergestimmt. „Damit lässt Schwarz-Blau insbesondere die Salzburger Bio-Landwirtschaft im Stich. Landesrat Schwaiger behauptet höhere Bio-Quoten in der Beschaffung seien nicht machbar, obwohl etwa das Burgenland bereits jetzt 50 Prozent Bio-Anteil schafft und diese Quote bis 2024 sogar auf 100 Prozent steigern wird. Politisch ist Salzburg ambitionslos und weit davon entfernt Bio-Bundesland Nummer 1 zu sein“, so Heilig-Hofbauer abschließend.