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25.01.2017 Presseaussendung

LANGFRISTIGE ABSICHERUNG DES SYSTEMS BRAUCHT KLARE PRIORITÄT

Ein Stetoskop lieg auf einer Krankenakte

„Eine offene und sachliche Diskussion über die Zukunft der Gesundheitsversorgung ist notwendig. Das Schüren von Ängsten aus parteipolitischen Gründen ist dabei fehl am Platz!“

„Alle Salzburger und Salzburgerinnen müssen jetzt und auch in Zukunft wohnortnah Zugang zu Gesundheitsversorgung als auch zu Spitzenmedizin haben. Um langfristig eine gesundheitliche Versorgung auf hohem Niveau zu bieten, wird es allerdings notwendig sein, eine offene und sachliche Debatte darüber zu führen, wie die begrenzten Mittel, Kapazitäten und Zeitressourcen im Gesundheitsbereich möglichst gerecht eingesetzt werden können. Dazu gehört auch, dass nicht alle Menschen alle Leistungen rund um die Uhr in Anspruch nehmen können“, betont die Grüne Gesundheitssprecherin LAbg. Kimbie Humer-Vogl in der Aktuellen Stunde am heutigen Mittwoch. In dieser diskutierten die Mitglieder des Salzburger Landtags darüber, wie die patientengerechte Gesundheitsversorgung in Salzburg langfristig abgesichert werden kann.

Dabei betont Humer-Vogl, dass es in den vergangenen Jahren gelungen es, die Spitäler in sämtlichen Bezirken zu erhalten. Mit der Übernahme des Krankenhauses Tamsweg durch die Landeskliniken werde Medizin auf Uniklinikniveau auch fernab vom Zentralraum angeboten. „Die Salzburger Bevölkerung profitiert dabei in vielerlei Hinsicht vom medizinischen Fortschritt“, so Humer-Vogl. Allerdings dürfe man nicht darüber hinwegsehen, dass die aktuellen Versorgungsstrukturen nicht nachhaltig stabil finanziert sind. „Um den zu halten, wird es weitere, weitreichendere Veränderungen sowie klare Prioritätensetzungen geben“, so die Grüne Abgeordnete.

Um Verunsicherungen in der Bevölkerung vorzubeugen, müssten diese Entscheidungen und Veränderungen von der Politik klar kommuniziert und argumentiert werden. „Wenn Oppositionsparteien allerdings in der Folge jeder notwendigen Priorisierungs-Entscheidung mit den Emotionen und Ängsten der Bevölkerung spielen, ist das mit Sicherheit nicht hilfreich“, stellt die Grüne Abgeordnete abschließend fest.

Kimbie Humer-Vogl

Landtagsabgeordnete, Gemeindevertreterin Hallein

[email protected]
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