03.07.2013
Presseaussendung
LÖSUNG FÜR DAS HELGA-TREICHL-HOSPIZ IN GRIFFWEITE
"Eine Salzburger Lösung für das Treichl-Hospiz liegt auf dem Tisch, diese gilt es jetzt zu finalisieren."
Beim Helga-Treichl-Hospiz zeichnet sich jetzt eine gute Lösung ab. Landesrat Heinrich Schellhorn (GRÜNE) und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) informierten heute die Öffentlichkeit über die Rettung des Hospizes:
ROTES KREUZ SALZBURG ÜBERNIMMT DAS HOSPIZ UND VERPACHTET ES UM 1 EURO
Im Helga-Treichl-Hospiz in Salzburg können sterbende Menschen die letzten Wochen ihres Lebens gut betreut verbringen. Das österreichische Rote Kreuz, das die Einrichtung bisher finanziell mit 500.000 € unterstützte, wollte das Hospiz mit Jahresende zusperren.
Erfreulicherweise hat sich das Salzburger Rote Kreuz bereit erklärt, Anfang 2014 das Haus, in dem das Hospiz untergebracht ist, vom österreichischen Roten Kreuz zu übernehmen und das Treichl-Hospiz um einen symbolischen Euro an einen Betreiber zu verpachten. Vielversprechende Gespräche mit möglichen qualifizierten Betreibern fanden bereits statt.
LAND SALZBURG FÖRDERT HOSPIZ MIT 306.000 EURO
Zusätzlich wird das Land Salzburg, so wie bisher, die Fortführung des Hospizes mit 306.000 Euro unterstützen, sichert Finanzreferent Christian Stöckl zu.
Jetzt ist es das Ziel von Landesrat Schellhorn und LH-Stv. Stöckl, möglichst schnell die Verträge mit dem neuen zukünftigen Trägerverein zu unterschreiben: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns das in den nächsten Wochen gelingen wird.“
„Eine Salzburger Lösung für das Treichl-Hospiz liegt auf dem Tisch, diese gilt es jetzt zu finalisieren. Neben der stationären Versorgung werden wir aber auch alles daran setzen, die ambulante Versorgung der betroffenen Menschen sicherzustellen“, betont Sozial-Landesrat Heinrich Schellhorn.