MASKENLOSE FPÖ-ABGEORDNETE: VERANTWORTUNGSLOSE ENTGLEISUNG
"Die FPÖ hat mit ihrem heutigen Verhalten bewiesen, dass ihr der Schutz der Gesundheit nicht wichtig ist.“
„Die Weigerung der FPÖ bei Wortmeldungen oder Fragen im Landtag eine Maske zu tragen, ist höchst verantwortungslos und ein provokanter Bruch mit der vereinbarten Maskenpflicht beim heutigen Budgetausschuss“, so LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag. „Seit Montag müssen alle zehn bis 14-jährigen mit MNS durchgängig im Unterricht sitzen. Im Landtag schaffen es die FPÖ-Abgeordneten nicht einmal, eine Frage mit MNS-Maske zu stellen. Wo bleibt hier die Vorbildwirkung?“
„Durch das Tragen von Atemschutzmasken könnten wir alle einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die COVID-Pandemie einzudämmen“, so die GRÜN-Abgeordnete. Sie verurteilt die mangelnde Solidarität der FPÖ scharf: „Wenn wir alle Masken tragen, sind wir alle besser geschützt. Ziel ist, die Ansteckungsgefahr zu vermindern. Deshalb haben wir in der Präsidialkonferenz einstimmig beschlossen, dass alle Abgeordneten und Regierungsmitglieder durchgehend eine FFP-2 Maske verwenden müssen“, so Humer-Vogl. In der Sitzung selbst hätten die FPÖ-Abgeordneten diese Vereinbarung dann aber geschlossen gebrochen und damit bewiesen, dass Solidarität für sie ein Fremdwort sei: „Ich hätte mir wirklich mehr Rücksichtnahme von Seiten der Freiheitlichen erwartet. Die COVID-19-Pandemie ist noch nicht überstanden, die Zahlen sind nach wie vor besorgniserregend hoch. In Österreich gibt es bis jetzt schon über 4000 Tote. Die FPÖ ignoriert diese Fakten und hat heute mit ihrem trotzigen Verhalten gezeigt, dass ihr der gesundheitspolitische Schutz nicht wichtig ist.“