MENSCHENWÜRDIGE WOHNSITUATIONEN FÜR ASYLWERBERINNEN
Martina Berthold setzt sich das Ziel, menschenwürdige Unterbringung für Asylwerber:innen in Salzburg sicherzustellen.
Die menschenwürdige Unterbringung von AsylwerberInnen im Land Salzburg ist Martina Berthold, zuständige Landesrätin für Migration, ein großes Anliegen.
Der Rechnungshof veröffentlichte am 28. März 2013 seinen Bericht zur Flüchtlingsbetreuung der Länder Salzburg, Steiermark und Wien. Dieser bestätigt die Landesrätin in ihrem Vorhaben sich intensiv dem Thema Qualitätsstandards der Unterkünfte sowie Aufsichts- und Kontrollmaßnahmen im Bundesland Salzburg zu widmen. Dazu haben bereits erste Gespräche mit dem Referat des Landes für Migration und Grundversorgung stattgefunden.
Einige Schritte, um den Empfehlungen des Rechnungshofes nachzukommen, wurden bereits gesetzt. Handlungsbedarf besteht jedoch vor allem beim Prüfungsprozess für Unterkünfte und bei der Anzahl der MitarbeiterInnen für Administration und Kontrolle, die im Vergleich mit den anderen Bundesländern zu gering ist: In Salzburg werden 250 AsylwerberInnen von einer/einem Mitarbeiter/in betreut, in Wien hingegen 155.
Im Landtagsausschuss vom 26. Juni wurde der Rechnungshofbericht behandelt. Landesrätin Martina Berthold hat hier klar Stellung bezogen und setzt sich das Ziel, menschenwürdige Unterbringung für AsylwerberInnen in Salzburg sicherzustellen. „Es muss auf den Menschen, die individuellen Bedürfnisse von Familien, Traumatisierten und Kranken eingegangen werden. Ein geregelter Tagesablauf, Beschäftigung und professionelle Betreuung und Beratung, muss gegeben sein“, so Berthold.