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26.02.2013 Presseaussendung

MITTERLEHNERS FORDERUNG IST PURER POPULISMUS!

Auf einem Tisch liegt ein Brotteig. Er wird von einem Lehrling bearbeitet

In erster Linie muss die Qualität der Ausbildung verbessert werden

„Der Ruf nach einer höheren Lehrlingsentschädigung ist purer Populismus auf Kosten der Jugendlichen. Viel wichtiger ist es, die Lehrausbildung selbst zu verbessern und die nach der Lehre auszuübenden Berufe attraktiver zu gestalten. Vor allem aber müssen die jungen Menschen, die gerade eine Lehre abgeschlossen haben, auch von ihrem Gehalt leben können“, kommentiert die ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, Birgit Schatz, die jüngsten Forderungen von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner nach einer höheren Lehrlingsentschädigung.

 

„Die Qualität der Lehrausbildung lässt immer noch zu Wünschen übrig. Leider werden Lehrlinge in einigen Branchen nach wie vor als billige  Hilfskräfte missbraucht. Es zeigt sich daher, dass die Qualitätssicherung der Lehre weg von der Wirtschaftskammer muss, hin zu einer objektiven externen Einrichtung“, betont Schatz.

 

„Ein ausgelernter Koch oder eine ausgelernte Bäckerin verdienen nicht viel mehr als 1300 Euro für ihre harte Arbeit. Um die Lehre für junge Menschen attraktiver zu machen, braucht es eine gute Ausbildungsqualität, höhere Branchenlöhne und fairer Arbeitsbedingungen“, fasst Schatz zusammen. ​