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05.02.2021 Presseaussendung

MOBILE GEMEINDESCHWESTER - INTERVIEW MIT NADINE BERGER

Sitzende alte Frau, die ihre Hände am Schoss gefaltet hat. In einer Hand hält sie einen Stock.

Interview mit Nadine Berger. Sie ist Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeite im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung in Salzburg.

DANKE NADINE, DASS DU DIR ZEIT NIMMST. WAS MACHST DU BERUFLICH? 

Ich bin Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeite im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung in Salzburg.

KANNST DU UNS DEINE IDEE EINER MOBILEN GEMEINDESCHWESTER VORSTELLEN?  

Die Warteliste in Altenheimen werden immer länger und eine Aufnahme im Seniorenhaus ist erst ab Pflegestufe 3 möglich. Die Gemeindeschwester greift pflegenden Angehörige zuhause beratend und medizinisch unter die Arme. Die Aufgaben sind vielfältig. Das beginnt beim Verbandwechsel und geht hin bis zum Katheder.

 

WAS KOSTET DIE PFLEGE ZUHAUSE? GIBT ES FÖRDERUNGEN?

Es gibt vom Salzburger Land Zuschuss für die Pflege Zuhause. Bis zu 100 Stunden können abhängig vom Einkommen beantragt werden.

 

WELCHE AUFGABEN WERDEN NEBEN DER PFLEGEVISITE ÜBERNOMMEN?

Angehörige haben viele Fragen. Woher bekommt man den Rollstuhl? Wer liefert Essen? Gibt es eine Tagesbetreuung? Soll die Erhöhung des Pflegegeldes beantragt werden? Ist eine 24-Stunden Betreuung möglich? Diese Fragen werden bei regelmäßigen Gesundheitsstunden beantwortet.

 

SETZEN ANDERE GEMEINDEN BEREITS AUF DIESES KONZEPT? 

Mobile Gemeindeschwestern gibt es als erfolgreiches Pilotprojekt bereits in Niederösterreich und Kärnten.

 

WAS WÜNSCHT DU DIR FÜR UNSEREN ORT? 

Ein großes Anliegen ist mir, dass Menschen nicht aus ihrem persönlichen und vertrauten Umfeld gerissen werden. „Dahoam is Dahoam“. 

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