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27.03.2020 Presseaussendung

MÖNCHSBERGGARAGE: GRÜNE FORDERN „PROJEKTPAUSE“

Schriftzug "Pause" auf Computertastertur

Corona wird die Welt und damit auch die notwendigen Weichenstellungen und ihren Investitionsbedarf verändern.

In Sachen „Mönchsberggaragen-Ausbau“ fordern Salzburgs GRÜNE eine sofortige Projektpause. Anlass ist ein Bericht im heutigen „Standard“: Diesem zufolge hat die Erzdiözese Salzburg der Erweiterung nun schriftlich zugestimmt. Für Salzburgs Grüne ist das „Go“ zum Ausbau gerade jetzt „ein völlig falsches Signal“, wie Landessprecher LH-Stv. Heinrich Schellhorn und Stadträtin Martina Berthold in einer gemeinsamen Aussendung betonen: „Die Corona-Pandemie verändert die Welt. Wir sollten uns erst anschauen, welche Weichenstellungen es im Salzburg von morgen braucht, ehe viel Geld in Antworten von gestern gesteckt wird.“

Laut „Standard“ hat die Erzdiözese ihre „Zustimmungserklärung“ für die Erweiterung der Garage am 20. März abgegeben. Für die Einräumung von Kellerrechten werden Zahlungen von fünf Millionen Euro an die Diözese kolportiert.

„Wir werden nicht so weiter machen können wie bisher. Die Welt wird nach der Corona-Krise eine andere sein, wir werden viele Dinge in Frage stellen müssen – darunter auch den Garagen-Ausbau“, so Schellhorn. „Und auch die Klimakrise ist nicht verschwunden. Auch hier steht der Garagenausbau gegen alle unsere sonstigen Bestrebungen“, so Schellhorn. Kritisch sieht der GRÜNEN-Chef nicht nur die Zustimmung der Erzdiözese sondern auch das Verhalten der Parkgaragengesellschaft. Dass diese „offenbar durch die Androhung von Schadenersatzklagen Druck auf die Diözese ausgeübt hat, ist vollkommen deplatziert“.

Umwelt- und Baustadträtin Berthold appelliert zudem an die Verantwortlichen, sich „gerade jetzt“ die wirtschaftliche Seite gut anzusehen: „Die Folgen der Corona-Krise sind aktuell noch nicht abschätzbar. Der Finanzbedarf, um die Wirtschaft möglichst umweltschonend wieder hochzufahren, wird riesig. Daher braucht es Zukunftsprojekt, die unser Klima nachhaltig schonen und Menschen sichere Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Der Garagenausbau gehört für mich eindeutig nicht dazu!“.

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