Nach GRÜNEM Antrag: Ausschlusszonen für Mikrohotels
„GRÜN wirkt“, freut sich der GRÜNE Raumordnungssprecher LAbg. Heilig-Hofbauer über die heute beschlossene Novelle des Raumordnungsgesetzes, mit der nun Ausschlusszonen für Mikrohotels möglich werden. Ausgangspunkt dafür war ein Antrag der GRÜNEN, der im April 2025 einstimmig beschlossen wurde. Die Abteilung 10 arbeitete daraufhin entsprechende Vorschläge aus, die im Jänner 2026 vorgelegt wurden. Bis zu einem Begutachtungsentwurf sollte es dann noch bis in den Juni dauern. „Der erste Entwurf drohte noch zum Bürokratiemonster zu werden, da für den Ausschluss von Mikrohotels jeder Bebauungsplan einzeln geändert hätte werden müssen. Das war absolut unpraktikabel und wurde nach lautstarker Kritik zum Glück noch abgeändert“, so Heilig-Hofbauer. Daher haben die GRÜNEN der Regierungsvorlage heute schließlich zugestimmt. „Auch wenn sich die Regierung viel Zeit gelassen hat, überwiegt nun die Freude, dass den Gemeinden ein wirksames Instrument gegen Mikrohotels in die Hand gegeben wird. Was lange währt, wird endlich gut“, so der GRÜN-Abgeordnete. „Das ist ein weiterer Baustein für leistbares Wohnen in Salzburg. Damit wird der fragwürdigen Praxis, dass preisgedeckelte Wohnungen mit günstigen Mieten zu teuren Hotelzimmern umgenutzt werden, ein Riegel vorgeschoben“, so Heilig-Hofbauer abschließend.