Verkehrs- und emissionsintensive Großbetriebe Hof/Elsenwang
Die umstrittene Ausweisung einer sogenannten „Freihaltezone Arbeiten“ in der 2. Änderung des Landesentwicklungsprogramms in Hof/Elsenwang ist vom Tisch. „Die zehn Hektar große Grünlandfläche liegt schon jetzt in einem stark verkehrsbelasteten Ortsteil. Zudem grenzt diese an drei Seiten an Wohnsiedlungen. Dort verkehrs- und emissionsintensive Großbetriebe anzusiedeln, wäre absolut kontraproduktiv gewesen. Es ist gut, dass das nun auch die Landesregierung eingesehen und diese Pläne nun wieder versenkt hat“, freuen sich der GRÜNE Raumordnungssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer und die Hofer Gemeindevertreterin Magdalena Mahler.
Dubiose Pläne
Für eine schiefe Optik sorgte, dass eine große Teilfläche einer Erbengemeinschaft rund um den Ex-Gemeindeverbandspräsidenten Mödlhammer gehört, die diese – trotz aufrechter Grünlandwidmung – bereits zu Baulandpreisen zum Verkauf angeboten hat. „Offenbar sollte die Umwandlung von Grünland zu Betongold durch die Aufnahme ins LEP beschleunigt werden. Und das, obwohl die Standorteignung nicht gegeben war“, so Heilig-Hofbauer. „Nach einer negativen Stellungnahme der Landesverkehrsplanung wurde jetzt zum Glück doch noch die Reißleine gezogen.“
Auf die Hofer Bevölkerung schauen
Für die Fraktionsvorsitzende und Gemeindevertreterin der Hofer Unabhängigen und Grünen (HUG), Magdalena Mahler, ist die Sache damit aber noch nicht erledigt: „Wir werden weiter darauf achten, dass in Hof keine verkehrsintensiven oder emissionsstarken Betriebe entstehen. Der Ort soll für alle, die hier wohnen lebenswert bleiben.“