NACHHALTIGKEIT: UNSER ENTSCHEIDUNGSGRUNDSATZ
Im Sinne von „global denken, lokal handeln“ stellt sich die Frage, mit welchen Maßnahmen auf Gemeindeebene wir dem Ziel der Nachhaltigkeit näherkommen können.
GRUND UND BODEN:
Die Versiegelung von Böden schreitet unaufhörlich voran. In einer Zeit, in der das Grundbedürfnis
nach Wohnraum zum Luxusgut wird, sollte jedwede Verwendung von Grund und Boden gut überlegt sein. Leerstände und alte Bausubstanz sollten vorrangig für die Entwicklung herangezogen werden.
VERKEHR:
Die Stadt Salzburg ist für uns ein wichtiger Bezugspunkt. Ein leistungsfähiger öffentlicher Personennahverkehr ist ein wesentliches Ziel, um eine Alternative zum Auto zu bieten. 7 Busverbindungen pro Tag an Sonn- und Feiertagen, kein durchgehender Radweg im Ort, lückenhafte Beschilderung des Tauernradweges erfüllen kaum diese Ansprüche.
TOURISMUS UND WIRTSCHAFT:
Seit langem wurde nicht mehr in touristische Infrastrukturen investiert. Will man an die einst gute Nächtigungslage herankommen, muss kritisch hinterfragt werden, wo die Fehler der Vergangenheit liegen. Wie nachhaltig ist das geplante 5-Stern-Luxushotel? Wer profitiert von solchen Projekten und wer nicht?
ENERGIE:
Viele Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sind für einzelne Gebäude oftmals unbezahlbar. Das kann sich aber ändern, wenn man mehrere Objekte zusammenfasst und Energiecluster baut mit dem Ziel einer energieautonomen Gemeinde. Erster Schritt ist eine Bedarfsanalyse im Sinne des Projekts Salzburg 2050.