NATURSCHUTZGEMEINDE GRÖDIG - EINE ZUKUNFTSVISION
In Österreich sind wir mit 13 Hektar Bodenverbrauch pro Tag leider traurigerweise Schlusslicht in Europa. Alle zehn Jahre versiegeln wir damit ungefähr die Fläche von Wien.
Unsere vielfältige und einzigartige Natur- und Artenvielfalt leidet besonders an diesem Flächenfraß. Die Gemeinde Grödig hat aufgrund ihrer Lage zwischen dem Untersberg und dem Grüngürtel der Stadt Salzburg eine besondere Verantwortung gegenüber der Natur. In dieser Hinsicht ist es besonders wichtig, dass wir uns über die Zukunft des Natur- und Artenschutzes in Grödig Gedanken machen. Auf Gemeindeebene kann großräumiger und erfolgreicher Artenschutz nur funktionieren, wenn man alle Menschen miteinbezieht. Es braucht dafür die Zusammenarbeit aus Landwirtschaft, Naturschutz, Gemeinde und Bevölkerung. In Bayern sind diese verschiedenen Ebenen in Landschaftspflegeverbänden organisiert, welche eine Form des Naturschutzes ermöglichen, von der alle profitieren. Auch in Grödig haben wir bei einem Treffen mit dem Bürgermeister und dem Naturschutzbund über die Möglichkeiten einer engeren Kooperation gesprochen. Wir setzen uns für einen inklusiven Naturschutz ein und freuen uns auf die kommenden Projekte in und um Grödig!
Thomas Rewitzer, wohnhaft im Grödiger Ortszentrum, ist Mitglied der GRÜNEN Grödig, studiert Geografie an der Universität Salzburg und ist derzeit auch Umweltreferent der Österreichischen HochschülerInnenschaft