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14.05.2021 Presseaussendung

NEUE GRÜNE GEMEINDEVERTRETERIN ANGELOBT

Porträtfoto Monika Wölflingseder Gemeindegruppenmitglied Anthering

Ein Interview des Bezirkssprechers der GRÜNEN, Wolfgang Hyden, mit Monika Wölflingseder

Wolfgang: Liebe Monika, ich freue mich sehr über deinen Einstieg bei den GRÜNEN in Anthering. Könntest du dich kurz vorstellen? Wer bist du und was machst du?

 

Monika: Ich habe einen Großteil meines Lebens in Anthering verbracht, deshalb kennen mich sicher schon viele hier im Ort. Als 5-Jährige bin ich mit meinen Eltern und meinen fünf Geschwistern nach Anthering gezogen  und bin immer mit dem Ort verbunden geblieben. Nach meiner Ausbildung zur Mittelschullehrerin für Deutsch und Werkerziehung habe vorerst ein Jahr in England verbracht und dann mehrere Jahre in unterschiedlichen Gemeinden des Bundeslandes Salzburg gearbeitet und gewohnt. 2002 habe ich mich mit meinem Mann und meinen beiden Kindern wieder in Anthering niedergelassen. Seit 2007 unterrichte ich an der Mittelschule Bergheim und bin ehrenamtlich in der Gewerkschaft und Personalvertretung aktiv.

Wolfgang: Wenn du ein oder zwei Charaktereigenschaften von dir nennen müsstest, welche fallen dir spontan ein?

 

Monika: Hm… Ich denke, wenn mich ein Wort gut beschreibt, dann ist das »Ausdauer« – manche sagen auch Hartnäckigkeit dazu. Ich bin eine sehr konsequente und akribische Arbeiterin in mir wichtigen Dingen. An Zielen dranzubleiben, meine Ideen und Vorstellungen bis zu einem befriedigenden Ergebnis zu bringen, hier liegt – so denke ich – eine Stärke von mir. Und ich bin sehr begeisterungsfähig. Ich denke, es macht immer einen Sinn, gemeinsam mit anderen etwas anzupacken, um Dinge zum Besseren zu entwickeln.

Wolfgang: Was hat dich dazu bewogen, eine aktive Rolle in der Gemeindepolitik anzustreben und für die GRÜNEN-Anthering in die Gemeindevertretung zu gehen?

Monika: Christoph Canaval ist nach ca. 20 Jahren in den »politischen Ruhestand« gegangen und hat sein Mandat zurücklegt. Ich führe nun gerne seinen Weg fort, weil ich etwas dazu beitragen möchte, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch gute Lebensbedingungen auf unserem Planten vorfinden. Wir sind an einem Punkt angekommen, wo das nicht mehr selbstverständlich ist. Da gilt es, JETZT aktiv zu werden. Vom Reden allein werden wir den Klimawandel nicht stoppen. Aber gemeinsam können wir Maßnahmen setzen – jede und jeder im eignen Wirkungsbereich – und ich sehe meine Möglichkeit dafür nun in der Gemeindepolitik.

Wolfgang: Das klingt gut! Hast du auch schon konkrete Vorhaben, die du in deiner Gemeinde für dieses gemeinsame Ziel im Auge hast?

Monika: Ja, natürlich! Da gibt es einige Dinge, die mir schon im Kopf herumspuken. Sobald es die Corona-Situation zulässt, möchten wir Antheringer Grüne z.B. das erste Antheringer Repair Café veranstalten. Ein großer »Brocken«, den es zu lösen gilt, ist die Verkehrssituation. Es muss mehr Alternativen zum individuellen Autoverkehr geben. Natürlich habe ich dafür auch kein Patentrezept parat, aber ich möchte meine bzw. unsere »grünen« Ideen einbringen und gemeinsam mit den anderen Fraktionen an Lösungen arbeiten. Außerdem möchten wir als Grüne Ortsgruppe wachsen und ich möchte durch mein Engagement noch mehr Antheringer*innen dafür begeistern, die Gemeinde mitzugestalten – denn diese Arbeit ist nicht nur »Arbeit«, es macht auch Spaß, gemeinsam etwas weiterzubringen!

Wolfgang: Ein sehr gutes Schlusswort, liebe Monika. Dazu wünsche ich deinen Kolleginnen und Kollegen der GRÜNEN Anthering gutes Gelingen und ich freue mich auf die Zusammenarbeit auf Bezirksebene mit euch!

 

Das Interview führte Wolfgang Hyden. Er ist Bezirkssprecher der GRÜNEN im Flachgau und Gemeinderat in Koppl.

Monika Wölflingseder

Sprecherin der Grünen Anthering, Gemeinderätin

[email protected]
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