NEUER AUFSICHTSRAT DER SALK
Zur Kritik am neuen Aufsichtsrat der SALK
Erstaunt reagiert der GRÜNE Klubobmann Cyriak Schwaighofer auf die Kritik von SPÖ-Klubobmann Walter Steidl, dass die Neubestellung des SALK-Aufsichtsrates nur eine „Umfärbelungsaktion“ sei und ein vormals von der SPÖ nominierter Gesundheitsexperte nun durch einen GRÜNEN Gesundheitspolitiker ersetzt werden solle.
Schwaighofer: „Die Argumentation von Walter Steidl hinkt ja von vorne bis hinten und offenbart vor allem, dass die SPÖ über mehr als ein Jahrzehnt nicht bereit (oder in der Lage) war, einen Vertreter der GKK in den Aufsichtsrat zu entsenden. Die von Steidl angeführten 200 Mio, die von der SGKK in an die Landeskrankenanstalten bezahlt würden, sind
1. FALSCH – das ist nämlich der ungefähre Betrag, der von der SGKK allen Krankenhäusern in Österreich insgesamt für Salzburger PatientInnen bezahlt wird
2. eine Regelung, die seit 1996 gilt, als die pauschalierte Abgeltung der Spitalsleistungen durch die GKK vereinbart wurde.
„Also hätte die SPÖ – wollte sie dem Hauptzahler und seiner Bedeutung gerecht werden, der SGKK schon längst einen Sitz im Aufsichtsrat der SALK einräumen müssen. Damals wollte die SPÖ davon offensichtlich nichts wissen!
Darüber hinaus zeigt der Brief der SGKK-Führung ja ganz offensichtlich, dass man dieser neuen Regierung mit GRÜNER Beteiligung Reformen zutraut, von denen man unter SPÖ-Führung nicht einmal zu träumen wagte.“
Die GRÜNEN werden bei der Bestellung der Aufsichtsräte für die SALK jedenfalls die Argumente der SGKK sehr ernsthaft in Gesprächen mit den Verantwortlichen der SGKK prüfen und stehen dem Ansinnen grundsätzlich sehr positiv gegenüber.
Zur geplanten Nominierung von Univ.-Prof. Kurt Grünewald sei dem SPÖ-Klubobmann nur mitgeteilt, dass Univ.-Prof. Grünewald österrreichweit als anerkannter Gesundheitsexperte gilt und darüber hinaus auch über jahrzehntelange Erfahrung an einer Universitätsklinik verfügt.