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24.10.2022 Breaking News

ORTS­ZEN­TRUM­S­ENT­WICK­LUNG FÜRS­TEN­BRUNN – WIE EIN SCHACH­SPIEL?

Es geht in Fürstenbrunn nicht nur um die Neuerrichtung der Volksschule oder um einen neuen Nahversorgerstandort. Sondern es geht auch um mehrere damit im Zusammenhang stehende Baustellen, verbunden mit Tauschgeschäften und den Eigenbedarf von Grundeigentümer*innen.

DAZU GIBT ES FOLGENDE FAKTEN, DIE EINEM SCHACHSPIEL GLEICHEN:

 

  • Wichtige Auslöser dieser Dynamik sind die geplante Errichtung von Wohnbauten durch Maximilian Mayr-Melnhof auf dem Gelände des ehemaligen Forsthauses (ca. 5.600 m2), sowie der wachsende Raumbedarf der Volksschule.
  • Maximilian Mayr-Melnhof wurde von der Gemeinde ein Tausch mit dem Areal der Volksschule Fürstenbrunn (ca. 2.500 m2) vorgeschlagen, damit im Gegenzug die Volksschule auf dem Areal des ehemaligen Forsthauses neu errichtet wird. Da allerdings für diesen Tausch 3.100 m2 fehlten, kaufte die Gemeinde auf der Wiese südlich des derzeitigen Volksschulstandortes ein Grundstück. Dem Verkäufer wurde gleichzeitig eine Zusatzfläche von 1.500 m2 Bauland für seinen Eigenbedarf zugesprochen.
  • Das Areal der Volkschule wird der Feuerwehr Fürstenbrunn-Glanegg zur Verfügung gestellt (die Feuerwehr hat einen berechtigten Flächenbedarf, weil sie derzeit aus allen Nähten platzt).
  • Der bestehende attraktive, mit Bäumen bewachsene Kinderspielplatz wird einem Gebäude für Nahversorgung, Starterwohnungen und Parkplätzen weichen und auf dem Bereich zwischen Kindergarten und neuer Volksschule verlegt.
  • Für die Summe all dieser Baustellen war eine zusätzliche Umwidmung von Grünland in Bauland im  Umfang von mehr als 4.000 m2 und eine Änderung des (2017 beschlossenen) REK erforderlich. Dafür brauchte es Beschlüsse seitens der Gemeindevertretung und eine entsprechende Prüfung und Genehmigung seitens des Landes.

 

NAHVERSORGUNGFÜRSTENBRUNN – WARUM EIN NEUER STANDORT?

 

Seit Jahren gibt es in Fürstenbrunn am gewohnten Standort eine minimale, aber wichtige Nahversorgung. Es ist davon auszugehen, dass die Bevölkerung sich wünscht, dass an diesem Standort die Nahversorgung nicht nur erhalten, sondern das Angebot und die Verkaufsfläche ausgeweitet werden. Es wurde jedoch über Jahre verabsäumt, Vorsorge dafür zu treffen, diesen Standort nicht nur zu sichern, sondern auch die Rahmenbedingungen für eine entsprechende Attraktivierung zu schaffen.

 

Warum muss dafür ein neues Gebäude am derzeitigen Kinderspielplatz errichtet werden?

Porträtfoto Günther Marchner Grüne Grödig
Günther Marchner

Gemeindevertreter, Sprecher der Grünen Grödig

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