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06.05.2019 Presseaussendung

ALLTAGSBEGLEITERINNEN SOLLEN PFLEGENDE ANGEHÖRIGE ENTLASTEN

junge Hand hält die beiden Hände einer alten Dame

„Pflegende Angehörige brauchen mehr Unterstützung! Ohne sie können wir das Pflegesystem nicht aufrechterhalten.“

In den eigenen vier Wänden alt werden: das ist der Herzenswunsch fast aller SeniorInnen. Und auch die Realität: Rund 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Österreich werden durch Angehörige daheim gepflegt. „Das Pflegesystem wäre ohne das hohe Engagement pflegender Angehöriger weder finanzierbar noch organisierbar. Um dieses System auch in Zukunft aufrechtzuerhalten, müssen wir die Pflegenden entlasten und besser unterstützen“, sagt KO LAbg. Kimbie Humer-Vogl von den Grünen.

 

Sie fordert nun die Schaffung von mehrstündigen Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige durch Alltagsbegleiterinnen und –begleiter: Diese sollen zu pflegebedürftigen Menschen ins Haus kommen, währenddessen sich die pflegenden Angehörigen eine wertvolle Auszeit nehmen können, um wieder Kraft zu tanken. Einen entsprechenden Antrag der Grünen wird der Landtag am Mittwoch im Sozialausschuss diskutieren.

„Alltagsbegleiterinnen und -begleiter helfen im Haushalt, bei alltäglichen Besorgungen sowie bei Behördengängen. Außerdem können sie die Teilnahme der Betreuungsbedürftigen am sozialen Leben fördern und helfen bei der Aufrechterhaltung von Kontakten“, beschreibt Humer-Vogl die von den Alltagsbegleitern zu erbringenden Leistungen.

„Wer bereit ist, ein Familienmitglied zu pflegen, soll auch weiterhin die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, sich um seine oder ihre Gesundheit zu kümmern, sich fort- und weiterzubilden oder sich anderwärtig zu engagieren. Die AlltagsbetreuerInnen können dabei unterstützen“, so Humer-Vogl. Außerdem schaffe man durch dieses neue Angebot Arbeitsplätze mit Zukunftsperspektive.

Kimbie Humer-Vogl

Landtagsabgeordnete, Gemeindevertreterin Hallein

[email protected]
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