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05.10.2022 Presseaussendung

PFLEGE: GRÜNE FÜR UMFASSENDE REFORMEN

Auf dem Bild sind die Hände von drei Personen zu erkennen. Eine Person im Hintergrund ist etwas verschwommen. Im Vordergrund hält die Hand einer Frau die eines alten Mannes. Er hat einen kleinen gelb/blauen Ball in der Hand

KO LAbg. Humer-Vogl: „So vielfältig die Pflege ist, so vielfältig müssen auch unsere Antworten auf die drängenden Fragen sein.“

„Damit die Pflege auf stabile Beine gestellt werden kann, müssen bestehende Maßnahmen ausgebaut und gleichzeitig neue Wege gegangen werden. Dazu gehört auch die Novellierung des Pflegegesetzes. Wir dürfen jetzt keine Zeit mehr verstreichen lassen und müssen die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter*innen und die zu pflegenden Menschen rasch verbessern“, erklärte LAbg. Kimbie Humer-Vogl, ihres Zeichens Klubobfrau der GRÜNEN, im Rahmen der Landtagsdebatten zum Thema Pflege.

„Die erschreckenden Vorfälle im Seniorenwohnhaus SeneCura haben auch aufgezeigt, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändert werden müssen, um eine hohe Qualität der Pflege sicherzustellen“, so Humer-Vogl. Ausgearbeitet werden müsse das neue Pflegegesetz in einem partizipativen Prozess. „Dazu gehören für mich die Träger*innen ebenso wie die Expert*innen aller betroffenen Bereiche, die sich bereits in den letzten Monaten konstruktiv und vehement in die Diskussion eingebracht haben.“ Zu den Themen, die man zur Diskussion stellen müsse, zählt sie zum Beispiel den – wiederholt von der Volksanwaltschaft geforderten – Mindestpersonalschlüssel für Betreuungseinrichtungen. „Auch die Kontrollmechanismen muss man neu denken, ebenso wir die Dokumentation“, so die Klubobfrau.

„Oberste Priorität muss es jetzt haben, dafür zu sorgen, dass eine menschenwürdige Pflege und Betreuung in allen Salzburger Senior*innenwohnhäusern gewährleistet werden kann“, hält Humer-Vogl fest. Vergessen dürfe man auch nicht auf die pflegenden Angehörigen. „Die Konzepte sind jedenfalls da und ich bin zuversichtlich, dass es in einem gemeinsamen, parteiübergreifenden Schulterschluss und zusammen mit den Träger*innen und Expert*innen gelingen wird, die Pflege langfristig auf sichere Beine zu stellen“, so die GRÜNE Klubobfrau.